Aktuelles
Gastworkshop zur Berufsorientierung am 30. Januar:Leitung: Anne Glock
Thema: Traditio im digitalen Zeitalter – Klassische Philolog*innen und das Berufsfeld Archivierung. Ein Workshop zu Aufgaben, Kompetenzen und Perspektiven in der digitalen Langzeitarchivierung.
Termin: 30.01.26 | 12.00 s.t.
Raum: SKP 0.376
Abstract: Wie bewahrt eine Universität ihr digitales Gedächtnis? Neben Forschung entstehen tagtäglich unzählige Dateien – von Verwaltungsakten und Webseiten über Lehrvideos bis zu elektronischen Nachlässen. Diese Materialien müssen dauerhaft erhalten und zugänglich gemacht werden – eine komplexe und spannende Aufgabe, an der Archiv, IT und Verwaltung gemeinsam arbeiten.
Der Workshop gibt einen praxisnahen Einblick in das Berufsfeld der digitalen Langzeitarchivierung, zeigt konkrete Arbeitsfelder an Hochschulen auf und diskutiert, welche Kompetenzen und Perspektiven sich daraus für Geisteswissenschaftlerinnen, insbesondere für Klassische Philologinnen, ergeben.
In kleinen Gruppen werden Fallbeispiele analysiert und archivische Entscheidungen simuliert – vom „archivwürdigen“ Dokument bis zu Fragen der verantwortungsbewussten Erhaltung.
Wichtig: Für eine bessere Planung des Workshops wird um eine Anmeldung bei Sören Lipphardt gebeten.
Angebot einer Griechischen Lektüre in den Semesterferien:
Im Zeitraum vom 16. bis zum 27. Februar bietet Dr. Michele Solitario in mehreren Blocksitzungen (die Freischaltung der Veranstaltung bei Stud.IP erfolgt zeitnah) eine Lektüre zu Dion von Prusa an:
"Die Olympische Rede – Kunst, Religion und Rhetorik in der Antike
Die XII. Rede des Dion von Prusa, bekannt als Olympikos, gehört zu den bekanntesten Werken seines umfangreichen Oeuvres. Sie wurde im Zeus-Tempel in Olympia anlässlich der Olympischen Spiele des Jahres 105 gehalten und enthält eine der bedeutendsten Reflexionen der Antike über die Rolle bildlicher Darstellungen bei der Anregung und Vertiefung des Gottesbewusstseins. Dion verteidigt die von Phidias geschaffene Zeus-Statue in Olympia und lobt die Kunst, die den Geist erhebt und die Verbindung zum Göttlichen erfahrbar macht, gegen diejenigen, die die Materialität der göttlichen Darstellung kritisieren. Gleichzeitig nutzt Dion die Gelegenheit, das religiöse Empfinden zu reflektieren, das er als menschliches Bedürfnis versteht, in der Gottheit Trost und Beistand in den Herausforderungen des Lebens zu finden – und nicht, um deren Zustimmung zu gewaltsamen, auch kollektiven Handlungen wie Kriegen zu erlangen.
Ziel dieses Kurses ist es, die argumentative Struktur der Rede herauszuarbeiten, die eingesetzten rhetorischen Strategien zu analysieren und insbesondere die sprachlichen und grammatischen Besonderheiten der Rede zu berücksichtigen."
Gastvorträge:
Das Seminar für Klassische Philologie und die Göttinger Freunde der antiken Literatur laden im Wintersemester 25/26 zu folgenden Gastvorträgen ein:
Thema: Publilius und Petron
Termin: 04.11.25 | 18.00 c.t.
Raum: ZHG104
Thema: Narratologisches Close-Reading im altsprachlichen Unterricht. Methodische Überlegungen und praxisnahe Beispiele.
Termin: 20.11.25 | 18.00 c.t.
Raum: PH20
Handout
Thema: ... currentem servom scribere, bonas matronas facere. Die literarische Figur als Artefakt.
Termin: 20.01.25 | 18.00 c.t.
Raum: PH20
Studierende sind herzlich eingeladen, Wünsche bezüglich der Gastvortragenden oder auch bestimmter Themen zu äußern. Für Nachfragen zur Organisation der Gastvorträge sowie besagte Wünsche steht Sören Lipphardt zur Verfügung.