Laura Eigenmann studierte Geschlechterforschung und Soziologie an der Universität Basel und promovierte dort 2022 in Geschlechterforschung. Von 2015-2018 sowie von 2020-2022 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin, Studiengangskoordinatorin und Dozentin am Zentrum Gender Studies der Universität Basel. Dazwischen folgten 2018 Gastaufenthalte an der Temple University in Philadelphia und 2019 am King's College London und der School for Advanced Legal Studies London, finanziert durch ein Mobilitätsstipendium des Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Von 2023 bis April 2026 war sie als Postdoktorandin am Institut für Soziologie, Arbeitsbereich Gender, der FU Berlin.
Aktuell entwickelt sie ein neues Projekt, das sowohl historisch als auch aktuell immer wieder auftauchende Erzählungen angeblicher transnationaler queerer Verschwörungen untersucht — von der Theorie einer "Homintern" im England der 1930er/40er Jahre, über den "Lavender Scare" in den USA der 1950er/60er Jahre bis zu aktuellen Narrativen um eine "Woke-Elite" oder Bezichtigungen der EU als "Gayropa" – sowie die ironische Aneignung dieser Narrative durch queere Bewegungen selbst. Sie ist außerdem Co-Host der Blog-Reihe Gendering Democracy auf The Loop, dem Blog des European Consortium for Political Research (ECPR).
- Mitgliedschaften:
- DGS Deutsche Gesellschaft für Soziologie
- DVPW Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft
- SGGF Schweizerische Gesellschaft für Geschlechterforschung
- DFG-Netzwerk Modi organisationaler Diversität