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Einschreibung: Kunstgeschichte im Zwei-Fächer-Bachelor
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Hinweise zum Bewerbungsverfahren zur Kunstgeschichte im Master
Kontakt (bei Fragen zum Bewerbungsverfahren):
Studiendekanat der Philosophischen Fakultät / Studienberatung
Snežana Weber
Tel. 0551 / 39 - 26717
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Kunstgeschichte studieren in Göttingen

In der Breite umfasst die Kunstgschichte die Gattungen Malerei, Bildhauerei, Architektur, Graphik, Photographie, Video und angewandte Kunst, in historischer Perspektive die nachantike Kunst Europas bis zur globalisierten Moderne. Kunstgeschichte ist aber nicht nur das Studium der Geschichte der bildenden Künste, sondern bietet umfassende Orientierung und Kompetenz im Umgang mit Bildern aus Vergangenheit und Gegenwart. Durch die Vermittlung von Kompetenzen wie die kritische Analyse und historischer Kontextualisierung visueller Ausdrucksformen werden Studierende befähigt, mediale Debatten von gesellschaftlicher Relevanz differenziert zu reflektieren und sich mit ihrer Expertise in gegenwärtige Diskurse einzubringen.

In Göttingen wird die Kunstgeschichte in ihrer ganzen historischen und thematischen Breite gelehrt. Schwerpunkte in Forschung und Lehre liegen auf der Kunstgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit in Italien, den Bildkünsten des 19. Jahrhunderts und der Moderne, auf historischen Bild- und Kunsttheorien, transkulturellen Verflechtungen und dem neuzeitlichen Künstlerwissen sowie auf den materiellen Kulturen des Wissens.

Das Studium qualifiziert für eine Vielzahl von Berufen in Museum, Denkmalpflege, Kunsthandel und anderen Institutionen. Das Kunstgeschichtliche Seminar verfügt über eine Kunstsammlung von internationalem Renommee. Sie wird vom Kollegium aktiv in die Lehre einbezogen; im Rahmen von Lehrveranstaltungen entstehen häufig studentische Ausstellungen. So bereitet das Göttinger Studium der Kunstgeschichte in besonderem Maße auf eine kuratorische Laufbahn vor. Der starke Sammlungsbezug im Studium sowie die breite fachliche Aufstellung und Vernetzung des Instituts ermöglicht Studierenden von Anfang an Verknüpfungen mit unterschiedlichen Berufs- und Handlungsfeldern.



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Was erwartet Sie am Kunstgeschichtlichen Seminar und der Kunstsammlung

Der Bestand der zum Seminar gehörigen Kunstsammlung umfasst etwa 300 Gemälde, 2.500 Zeichnungen, 15.000 Blatt Druckgrafik und um die 100 Skulpturen. Hinzu kommen rund 100 Werke von Videokünstlern aus aller Welt sowie mehr als 10.000 Fotografien. Zu den größten Schätzen der Sammlung gehören Arbeiten von Dürer, Botticelli, Rembrandt und Goya, sowie solche der Moderne wie von Nolde, Beckmann und Modersohn-Becker.

Das Kunstgeschichtliche Seminar ist Mitglied interdisziplinärer Zentren, Studiengänge und Forschungsverbände europaweit. Eine enge Zusammenarbeit besteht überdies mit den archäologischen, historischen und kulturwissenschaftlichen Fächern an der Göttinger Universität. Exkursionen ins In- und Ausland, Auslandsaufenthalte an europäischen Partneruniversitäten und Praktika in kulturellen Einrichtungen sind ein fester Bestandteil des Studiums. Durch sie werden wichtige Kompetenzen wie inter- und transdisziplinäres Arbeiten, Kooperationsvermögen und die Verknüpfung von Theorie und Praxis ausgebildet.

Diversitätsbezogene Perspektiven bilden einen zentralen Bestandteil der Forschung und Lehre am Kunstgeschichtlichen Seminar. Dazu zählt die Auseinandersetzung mit verschiedenen historischen Lebenswirklichkeiten und transkulturellen Verflechtungen hinsichtlich Bild- und Darstellungskonventionen. In der Lehre werden (Un-) Sichtbarkeiten oder Repräsentationen unterschiedlicher Akteure und Perspektiven ebenso reflektiert wie beispielsweise Fragen nach Geschlecht oder Inklusion. Diversitätsbezogenheit meint am Kunstgeschichtlichen Seminar also sowohl konkrete Forschungsgegenstände und Fragestellungen, als auch die Wahl theoretischer Zugänge.



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Die Geschichte unseres Seminars

Wir sind dieser Tradition verpflichtet, doch hat das Fach seit dem aus­ge­hen­den 20. Jahr­hundert einen grund­legenden Wandel er­fah­ren. Neben den klassischen kunst­historischen Schwer­punkten werden daher auch Methoden und Theorien der Bild­wis­sen­schaften, die Geschichte der Photographie, die digitale Kunst­geschichte und die Kunst­geschichte im globalen Kontext gelehrt. Überdies sind Inter­diszipli­narität und Kooperation mit ver­schie­de­nen Fächern an einer großen geisteswissenschaftlichen Fakultät wie unserer eine gelebte Praxis des Lehrens und For­schens.