Südstadt / HAWK

DLR – Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

In der Bunsenstraße erleben Sie modernste Forschung an bedeutenden Orten. Wussten Sie, dass Göttingen auch als die Wiege der modernen Aerodynamik gilt? Hier wurde 1907 die weltweit erste staatliche Luftfahrtforschungseinrichtung gegründet. Heute arbeiten im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Göttingen über 430 Fachleute an den Flugzeugen, Raumschiffen und Hochgeschwindigkeitszügen der Zukunft. In der Nacht des Wissens können Sie das Großraumflugzeug Do 728 besichtigen, ein Stück Weltraum auf Erden in einer Vakuumkammer erleben und die Grundlagen des Flugzeugbaus erfahren.

Von dort geht es mit dem Bus weiter in Richtung HAWK auf den Zietenterassen, wo nicht nur die jungen Besucher von Laserschwert und Plasmablitz fasziniert werden und Sie alles über Schwingungen und Strömungen erfahren können.

Hier der Lageplan als PDF-Datei.

Eine kurze Liste der Veranstaltungsorte in diesem Areal
(verlinkt zu ihrem nachfolgenden Veranstaltungsprogramm):

Barrierefreier Zugang
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Bunsenstraße 10
Weltraum auf Erden - mitten in Göttingen
17-24 Uhr
236 Kubikmeter Weltraum mitten in Göttingen – im DLR wird unter realistischen Bedingungen an Raumfahrtantrieben geforscht. Kernstück der Versuchsanlage STG-ET (Simulationsanlage für Treibstrahlen Göttingen – Elektrische Triebwerke) ist eine Vakuumkammer, in der bei Temperaturen von bis zu minus 268 Grad ein Stück Weltraum auf Erden simuliert wird.
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Im Anflug auf die Wiege der Luftfahrtforschung
17-24 Uhr
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Göttingen gilt weltweit als Wiege der modernen Aerodynamik. Hier wurde 1907 die erste staatliche Luftfahrtforschungseinrichtung gegründet. Heute arbeiten hier 480 Fachleute an Flugzeugen, Raumschiffen und Hochgeschwindigkeitszügen der Zukunft. In der Nacht des Wissens werden einige der einzigartigen Testanlagen gezeigt.
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Ein Großraumflugzeug mitten in Göttingen - die Do 728
17-24 Uhr
Wohl einzigartig ist ein Großraumflugzeug inmitten einer Stadt, die keinen Flugplatz hat. Die Do 728 soll allerdings auch nicht fliegen, sondern dient der Erforschung eines besseren Klimas an Bord von Flugzeugen.
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Filmprogramm aus 100 Jahren Luft- und Raumfahrtforschung in Göttingen
17-24 Uhr
Historische Filmaufnahmen von Untersuchungen im Windkanal, aktuelle Forschungen und TV-Berichte über das DLR: Besucher können sich im Filmprogramm rund um die Uhr bewegte Bilder aus über 100 Jahren Luft- und Raumfahrtforschung in Göttingen ansehen.
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Experimente aus der Luft- und Raumfahrt
17-24 Uhr
Warum fliegt ein Flugzeug? Wie funktioniert ein Hubschrauber? Solche und ähnliche Fragen werden im DLR_School_Lab beantwortet, einem der ersten und erfolgreichsten Schülerlabore Deutschlands. Die Besucher können hier Modellflugzeuge bauen oder experimentieren, wie Solarthermie funktioniert.
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Barrierefreier Zugang
HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst
Von-Ossietzky-Straße 99 und 100
Naturwissenschaften und Technik an der HAWK
17-23 Uhr
Wie funktioniert ein 3D-Drucker? Was kann man alles mit einem Laser anstellen? Wie programmiert man eine App und wie schaut man in Materialien hinein? Fragen, die sich manche Interessierten stellen und die unsere Ingenieurinnen und Ingenieure gern beantworten. In den Laboren der HAWK werden Forschung und Lehre zusammengeführt – natürlich auch zum Mitmachen!
Dekan Prof. Dr. Ralf Hadeler, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HAWK, Fakultät Naturwissenschaften und Technik
Laser- und Plasmatechnologie am Fraunhofer-Anwendungszentrum APP
17-24 Uhr
Das Fraunhofer-Anwendungszentrum für Plasma und Photonik zeigt Anwendungen, mit denen moderne Laser- und Plasmatechnologien für die Industrie, die Medizin und sogar den Hausgebrauch nutzbar gemacht werden können. Der Fokus liegt in den Feldern Umwelt, Energietechnik, Bioengineering sowie Hygiene und Gesundheit, für die Lösungen „von der Idee bis zum Produkt“ gemeinsam mit Partnern entwickelt werden.
Prof. apl. Prof. Dr. Wolfgang Viöl (Leiter), Dr. Bernd Schieche, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fraunhofer-Anwendungszentrums für Plasma und Photonik APP
Laserschwert und Plasmablitz
18-18.30 Uhr
Gewitterblitze und Laserschwerter kennt jeder, aber die Physik dahinter scheint nur etwas für ExpertInnen zu sein. In einem unterhaltsamen Vortrag versuchen wir, gemeinsam das Gegenteil zu beweisen, und begeben uns zu den Grundlagen der Laser- und Plasmatechnik. Wie kann man Blitze zähmen, und warum hat eigentlich noch niemand ein echtes Laserschwert gebaut?
Prof. Dr. Wolfgang Viöl, Vizepräsident HAWK, Fraunhofer-Anwendungszentrum für Plasma und Photonik APP
Die Physik in Hollywood: Science & Fiction in Blockbustern
19-19.30 Uhr
Explosionen im Weltall, ein Laser zum Schneiden oder fliegende Tiere: Natürlich spielt die Physik immer eine Rolle, da die physikalischen Gesetze unsere Welt formen, aber wie weit dehnen die Geschichten die Wirklichkeit aus? Wir zeigen auf unterhaltsame Art anhand von Filmausschnitten, wie die Physik in Hollywood-Blockbustern eingesetzt wird und was davon „Science“ oder doch nur „Fiction“ ist.
Prof. Dr. Stephan Wieneke, Fakultät Naturwissenschaften und Technik
Sampling – Wie kommt das Klavier in den Chip?
20-20.30 Uhr
Musiker träumen schon immer davon, alle nur denkbaren Instrumentenklänge in einem Tasteninstrument versammelt zu haben, und das in hoher Qualität. Moderne Technik bringt uns diesem Ziel näher, doch dabei gibt es einiges zu beachten. Der Vortrag führt durch die Grundzüge des digitalen Sampling von natürlichen Musikinstrumenten bis hin zu Klangbeispielen von professionellen "digitalen Workstations".
Prof. Dr. Thomas Hirschberg, Fakultät Naturwissenschaften und Technik
Was tun, wenn Schwingungen stören?
21-21.30 Uhr
Brücken, Gebäude, Flugzeuge und Maschinen: alles schwingt. Meist ist dies unerwünscht und beeinträchtigt die Funktion. Ein hochauflösendes Mikroskop wird genauso durch Schwingungen gestört wie eine hochgenaue Bearbeitungsmaschine. Was tun, wenn Schwingungen stören? Wie lassen sich Schwingungen simulieren, messen und reduzieren? Der Vortrag mit Experimenten gibt dazu Antworten.
Prof. Dr. Karl-Josef Schalz, Fakultät Naturwissenschaften und Technik
Strömung und Simulation
22-22.30 Uhr
„Panta Rhei – Alles fließt“ sagten schon die Griechen. Leonardo da Vinci skizzierte Strömungen von Hand. Wir simulieren Strömungen am Computer und filmen Strömungen im Labor und zeigen so an ausgewählten Beispielen, was Ihnen im Lehrgebiet Fluidtechnik an der HAWK vermittelt wird.
Prof. Dr. Peter Reinke, M.Sc. Marcus Schmidt, Fakultät Naturwissenschaften und Technik