Nordcampus

Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS)

Der Nordcampus der Universität stellt einen starken naturwissenschaftlichen Schwerpunkt dar. Die großen Fakultäten für Physik, für Chemie, für Geowissenschaften und Geographie sowie für Forstwissenschaften und Waldökologie und das XLAB – Göttinger Experimentallabor für junge Leute öffnen während der Nacht des Wissens ihre Türen und laden zum Besuch ein. Experimentalvorführungen, Vorträge, Mitmachaktionen, Ausstellungen und Führungen bilden ein abwechslungsreiches und vielfältiges Angebot. Ein besonderes Highlight im Nordcampus bildet das im Mai 2014 eingeweihte Gebäude des Max-Planck- Instituts für Sonnensystemforschung. Gemeinsam geben hier vier der Göttinger Max-Planck-Institute während der Nacht des Wissens Einblicke in ihre naturwissenschaftliche Forschung – von den Weiten des Weltalls bis hin zum Nanokosmos lebender Zellen.

Für Ihr leibliches Wohl wird im Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung und in der Cafeteria des Studentenwerks im Physikgebäude gesorgt.

Kostenlose Parkmöglichkeiten sind vorhanden. Der Shuttle- Bus in Richtung Forstwissenschaften, Klinikum und Innenstadt lädt zur weiteren nächtlichen Entdeckungstour ein!

Hier der Lageplan als PDF-Datei.

Eine kurze Liste der Veranstaltungsorte in diesem Areal
(verlinkt zu ihrem nachfolgenden Veranstaltungsprogramm):

Barrierefreier Zugang Essen & Trinken vor Ort
Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Justus-von-Liebig-Weg 3
Eröffnung der Nacht des Wissens
17-17.15 Uhr • Foyer
durch Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, Präsidentin der Universität Göttingen, und Prof. Dr. Sami K. Solanki, Geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung.
Schlag auf Schlag: Wie funktioniert das Herz?
17-17.45 Uhr • Foyer
Das Herz ist eines unserer lebenswichtigsten Organe. Wie schafft es unsere „Pumpe“, unseren Körper regelmäßig und verlässlich mit Blut zu versorgen? Was geschieht, wenn das Herz ins Stolpern gerät? Diesen Fragen geht Prof. Dr. Luther vom MPIDS nach und klärt dabei auch, was die elektrischen Impulse, die sich entlang des Herzmuskels ausbreiten, mit La Ola-Wellen im Fußballstadion zu tun haben.
Prof. Dr. Stefan Luther, Biomedizinische Physik, Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation
Vom Gleichklang zum Chaos: das Doppelpendel
17-24 Uhr • Foyer
Das Pendel ist seit Jahrhunderten Inbegriff der Vorhersagbarkeit, war es lange Zeit doch das Herzstück der meisten Uhren. Umso erstaunlicher ist wohl, dass zwei aneinander gekoppelte, physikalische Pendel chaotische Bewegung vollführen. Studieren Sie daran die Essenz des Chaos: Unvorhersagbarkeit, denn kleinste Unterschiede in der Anfangsposition der Pendel führen zu unterschiedlichen Bewegungsmustern.
Team um Prof. Dr. Theo Geisel, Abteilung Nichtlineare Dynamik, Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation
Poesie der Wolken
17-24 Uhr
Lassen Sie sich erklären, wie die Wolken fliegen und welche Rolle Turbulenzen dabei spielen. Denn selbst die idyllischste Schäfchenwolke ist aus der Nähe betrachtet ein Hexenkessel. Wild wirbeln die Tröpfchen in ihrem Inneren durcheinander. Die Forscher um Prof. Dr. Bodenschatz vom MPIDS erzeugen am Nachthimmel Wolken und machen die Strömungen in ihnen mit Lasern sichtbar.
Prof. Dr. Eberhard Bodenschatz, Abteilung Hydrodynamik, Strukturbildung und Biokomplexität, Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation
Wie bewegen sich winzig kleine "Mikroschwimmer"?
17-24 Uhr • Foyer
Mikroorganismen wie Bakterien oder Algen haben es viel schwerer als der Mensch, sich im Wasser fortzubewegen. Während der Mensch sich die Trägheit zu Nutze machen kann und mit kräftigen Zügen Wasser verdrängt, spielt für winzig kleine Organismen die Viskosität, also die Zähigkeit der Flüssigkeit, eine viel entscheidendere Rolle. Wie aber bewegen sich diese "Mikroschwimmer"?
Team um Prof. Dr. Stephan Herminghaus, Abteilung Dynamik Komplexer Fluide, Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation
Dünnflüssige Luft und tanzende Speisestärke
17-24 Uhr • Foyer
Strömungen sind aus unserem täglichen Leben nicht wegzudenken, bergen aber einige Überraschungen. Bei den Mitmach-Experimenten lernen Sie, warum Honig zäh, aber Luft dünnflüssig ist und dass Speisestärke in Wasser gelöst eine wahre Zauberflüssigkeit ist. Dafür hauen Sie kräftig mit der Faust in die Pampe oder schauen dem Brei zu, wie er auf einem Lautsprecher kuriose Figuren tanzt.
Team um Prof. Dr. Eberhard Bodenschatz, Abteilung Hydrodynamik, Strukturbildung und Biokomplexität
Sonnenobservatorien: Ein irdischer Blick auf die Sonne
17-24 Uhr
Weltweit ermöglichen mehrere Sonnenobservatorien einen immer genaueren Blick auf unser Zentralgestirn. Mithilfe großer Projektionen von Außen- und Innenansichten dieser Observatorien bieten Sonnenforscher des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung Einblicke in deren Aufbau und Funktionsweise.
Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Ballonmission Sunrise
17-24 Uhr
Zweimal bereits ist das Sonnenobservatorium Sunrise, das von einem riesigen Heliumballon auf 35 Kilometern Höhe getragen wird, gestartet. Der Auftrag: kleinste Strukturen auf der Oberfläche der Sonne sichtbar zu machen. Mit Hilfe von Modellen, Filmen und der echten Flughardware berichten Forscher des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung von diesen abenteuerlichen Reisen.
Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Rosetta: Rendezvous mit einem Kometen
17-24 Uhr
Seit August 2014 begleitet die Raumsonde Rosetta den Kometen Churyumov-Gerasimenko – und liefert dabei Erkenntnisse aus einer einzigartigen Welt. Das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung ist einer der wichtigsten Partner der Mission. Wissenschaftler zeigen die Ersatzeinheiten mehrerer Rosetta-Instrumente, einen Zwilling der Landeeinheit Philae sowie ein riesiges Modell des Kometen.
Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Asteroidenmission Dawn
17-24 Uhr
Jenseits der Umlaufbahn des Mars kreisen die Asteroiden Vesta und Ceres. Die Ziele der NASA-Mission Dawn könnten unterschiedlicher kaum sein: steinig und einst mit geschmolzenem Kern der eine, möglicherweise wasserhaltig der andere. Nach einjährigem Vesta-Aufenthalt steuert Dawn nun Ceres an. Das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung ist mit einem Kamerasystem an der Mission beteiligt.
Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Der Rote Planet
17-24 Uhr
Kein anderer Planet als der Mars war und ist das Ziel so vieler Weltraummissionen. Forscher des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung sind an zahlreichen davon beteiligt. Die Wissenschaftler berichten von geglückten Landungen, der Suche nach gefrorenem Wasser und nach Spuren von Leben sowie von den Marsmissionen der Zukunft.
Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Rosetta: Wir basteln eine Raumsonde
17-24 Uhr
Vor mehr als zehn Jahren ist die Raumsonde Rosetta zu ihrer Entdeckungsreise zum Kometen Churyumov/Gerasimenko aufgebrochen; seit einigen Monaten erforscht sie ihn aus der Nähe. Mit im Gepäck trägt Rosetta unter anderem eine Kamera, um Aufnahmen von ihrem Forschungsobjekt zu machen. Große und kleine Weltraumfans können die Raumsonde anhand einer einfachen Bastelvorlage nachbauen.
Der Klang der Sterne
17-24 Uhr
Methoden der Helio- und Astroseismologie nutzen die akustischen Schwingungen von Sternen, um in ihr Inneres zu "sehen”. An diesem Stand erfahren Sie mehr über verschiedene Arten von Sternen, wie sie schwingen – und wie sich der „Klang der Sterne“ anhört.
Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Führung durchs Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
17-24 Uhr
Ein Rundgang durch Labore, Reinräume und Werkstätten des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung bietet Einblicke in Forschungsthemen, Arbeitsweise und aktuelle Weltraumprojekte des Instituts. Die Führungen dauern etwa 30 Minuten und beginnen ab 17 Uhr im Zehn-Minuten-Takt.
Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
3D-Computersimulationen von Proteinen
17-24 Uhr
Tauchen Sie ein in die Welt der Proteine – den Nanomaschinen lebender Zellen. Während wir die Proteine am Hochleistungsrechner simulieren, können Sie Proteinen live bei ihrer Arbeit am Bildschirm zuschauen, sie „anfassen“ und bewegen. Spüren Sie dabei die Kräfte, die Proteine bewegen, und fühlen Sie das Bombardement der Wasserstoffmoleküle, dem Proteine in der Zelle ständig ausgesetzt sind.
Prof. Dr. Helmut Grubmüller, Dr. Reinhard Klement, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
Welcher Chronotyp bin ich?
17-24 Uhr
Früh- oder Spätaufsteher − ermitteln Sie Ihren individuellen Chronotyp anhand eines Fragebogens und vergleichen Sie Ihren Chronotyp mit den Durchschnittswerten und den Werten anderer Besucher. Darüber hinaus können Sie Ihren sozialen Jetlag bestimmen lassen, welcher bei Ungleichgewicht zwischen der inneren und der durch feste Arbeitszeiten auferlegten Uhr entsteht.
Prof. Dr. Gregor Eichele, Dr. Regina Faubel, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
AstroFIT: Das Weltall im Wasserglas
17-24 Uhr
Können wir mit einfachen Mitteln Universum spielen? Ziemlich gut sogar – die physikalischen Prozesse sind dieselben. Dabei geht es immer wieder turbulent zu. Instabilitäten treten auf und machen die schöne Ordnung kaputt. Kleine, feine Experimente - oft mit Hausmitteln - können uns Vorgänge in den Fernen der Galaxis im wahrsten Sinn des Wortes nahe bringen.
Sonderforschungsbereich Astrophysikalische Strömungsinstabilität und Turbulenz (SFB 963)
Mikroskopie im Einsatz bei der Krebs- und Hirnforschung: eine interaktive Demonstration
17-24 Uhr
Die Lichtmikroskopie hat sich fortlaufend entwickelt, um neuen, komplexeren Fragestellungen gerecht zu werden. Dabei wurden fortgeschrittene Auswertemethoden entwickelt, die uns erlauben, biologische Prozesse zu sehen und zu messen. Sehen Sie, wie man mit der Lichtmikroskopie Einblicke in die Krebs- und Hirnforschung erhalten kann.
Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin
DNA-Isolierung aus einer Tomate
17-24 Uhr
Jede Zelle enthält im Zellkern das Erbgut, die Desoxyribonukleinsäure (DNA). In einem wissenschaftlichen Experiment werden wir die DNA aus einer frischen Tomate isolieren.
Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin
Nervenzellen bei der Arbeit zuschauen – Patch-Clamp-Elektrophysiologie an kultivierten Nervenzellen
17-24 Uhr
Nervenzellen kommunizieren miteinander über chemische Botenstoffe. Diese werden von Nervenzellen erkannt und in elektrische Impulse übersetzt. Elektrophysiologische Methoden erlauben es, solche Impulse zu messen und zu analysieren. Erleben Sie eine kurze Einführung in die elektrophysiologische Ableitung von synaptischen Strömen und schauen Sie den Nervenzellen bei der Arbeit zu!
Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin
Die magnetische Sonne
18-18.45
Die Sonne ist ein unruhiger Stern: Dunkle Flecken erscheinen und vergehen an seiner Oberfläche und heißes Gas wird in gewaltigen Eruptionen in den Weltraum geschleudert. Ursache für diese und viele andere Phänomene, die auch Auswirkungen auf die Erde haben, sind Magnetfelder. Ihre Entstehung und ihre Wirkungen sind ein zentrales Forschungsthema am MPS.
Prof. Dr. Manfred Schüssler, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Raumsonde Rosetta - Ein Komet wird entschleiert
19-19.45 Uhr
Die europäische Raumsonde Rosetta befindet sich seit August 2014 in einer Umlaufbahn um den Kern des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko. Etwa eineinhalb Jahre lang wird sie den Schweifstern auf seiner Bahn um die Sonne begleiten und dabei Aufbau, Zusammensetzung und Entwicklung des Himmelskörpers untersuchen. Der Vortrag gibt einen Überblick über die neuesten Ergebnisse der Rosetta-Mission.
Dr. Harald Krüger, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Vom Bild zum Film − Magnetresonanz-Tomografie in Echtzeit
20-20.45 Uhr
Die Magnetresonanz-Tomografie ist eines der wichtigsten bildgebenden Verfahren in der medizinischen Diagnostik mit jährlich etwa 100 Mio. Untersuchungen weltweit. Dynamische Vorgänge sind in unserem Körper bisher nur schwer beobachtbar. Der Vortrag erklärt die Lösung für das Messzeitproblem, die es ermöglicht, bewegte Organe in Echtzeit zu filmen, und zeigt faszinierende Videos aus unserem Körper.
Prof. Dr. Jens Frahm, Biomedizinische NMR Forschungs GmbH
Stromversorgung der Zukunft
21-21.45 Uhr
Unsere Computer, unsere Medizin, unser Verkehr: fast alles, was wir täglich nutzen, hängt von einer verlässlichen Stromversorgung ab. Bis 2050 sollen 80 bis 100 Prozent des Stroms statt von wenigen großen Kraftwerken von dezentralen Wind-, Wasser- und Solaranlagen kommen. Prof. Dr. Timme vom MPIDS beleuchtet, ob wir die dynamischen Phänomene in dezentral organisierten Stromnetzen kontrollieren können.
Prof. Dr. Marc Timme, Arbeitsgruppe Netzwerk-Dynamik, Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation
Der Klang der Sterne
22-22.45 Uhr
Viele Sterne (wie die Sonne) schwingen und erzeugen akustische Wellen, ähnlich wie ein Musikinstrument. Aus diesem Klang der Sterne können Forscher auf Eigenschaften des Sterneninneren schließen und Zusammenhänge aufdecken, die sonst verborgen blieben. So wollen Wissenschaftler etwa verstehen, warum die magnetische Aktivität vieler Sterne zyklisch variiert. Der Vortrag findet auf Englisch statt.
Dr. Jesper Schou, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Barrierefreier Zugang
XLAB Göttinger Experimentallabor für junge Leute e.V.
Justus-von-Liebig-Weg 8
XLAB im Focus
17-17.15 / 20-20.15 / 23-23.15 Uhr
Vorstellung des XLAB
Prof. Dr. Eva-Maria Neher, XLAB
Aktuelles aus den Naturwissenschaften
17.45-18 / 18.30-18.45 / 19.15-19.30 / 20.45-21 / 21.30-21.45 / 22.15-22.30 Uhr
Neurotoxine 17.45 und 20.45 Uhr - Klimafolgen 18.30 und 21.30 Uhr - Nanotechnologie 19.15 und 22.15 Uhr
Dr. Michael Ferber, Dr. Dirk Gries, Dr. Birgit Drabent, XLAB
Experimente
17-23 Uhr
Spuren der natürlichen Radioaktivität unserer Umgebung lassen sich eindrucksvoll in der Nebelkammer sichtbar machen / Die spezielle Form der Orientierung schwach elektrischer Fische wird erlebbar / Blue Bottle - eine chemische Gleichgewichtsreaktion zum Staunen / Chemie der Leuchterscheinungen in der Natur – faszinierende Phänomene der Farbigkeit / Fettextraktion aus Snack Food macht versteckte Kalorien sichtbar.
XLAB
Hands-On Experimente - auf dem Weg zum Studium
17-23 Uhr
Präparation des Herzens / Mutantenquiz: Drosophila, das "Haustier" der klassischen Genetik / Chromosomendarstellung
XLAB
Mitmachexperimente
17-24 Uhr
Hören verstehen - kleine Versuche zu Schall und Ohr. Sehen verstehen - Licht und Auge.
XLAB
Kulinarisches für kleine und große Gäste
17-24 Uhr
Vielerlei Suppen, Brezeln, kalte und warme Getränke.
Barrierefreier Zugang Essen & Trinken vor Ort
Fakultät für Physik
Friedrich-Hund-Platz 1
Physik-Show "Zauberhafte Physik"
17-18 / 20-21 Uhr • Hörsaal 1
"Zauberhafte Physik" präsentiert die Physik in heiß und kalt und groß und klein. Zwischen gefrorenen Luftballons und Feuertornados finden sich Laser, Blitze, singende Stäbe, schwebende Menschen und viele andere zauberhafte Versuche. Die Physik-Show unter Leitung von Prof. Dr. Quadt ist eine Initiative von Studierenden verschiedener Semester für Studierende, Schülerinnen und Schüler und die allgemeine Öffentlichkeit.
Prof. Dr. Arnulf Quadt und Studierende der Fakultät für Physik
Spektroskopie zum Anfassen
17-22 Uhr • Optiklabor Astrophysik/F04.120
Untersuchen Sie das Licht verschiedener Leuchtquellen mit einem einfachen Spektrographen und bekommen Sie einen Einblick in die Kunst, mit der Astrophysiker das Licht weit entfernter Sterne und Galaxien zu deuten gelernt haben. Mit einer Anleitung und einfachen Mitteln können Sie sogar selber einen kleinen Spektrographen bauen.
Institut für Astrophysik
Teilchenphysik-Kino
17-24 Uhr • Seminarraum 7, 1. Stock, C.01.101
2014 wurde das CERN 60 Jahre alt. CERN ist die Europäische Organisation für Kernforschung (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire) und eines der größten und renommiertesten Zentren für physikalische Grundlagenforschung der Welt. Grund genug für einen Film über die Teilchenphysik mit einer Live-Schaltung zum CERN.
Management wissenschaftlicher Daten
17-24 Uhr • Foyer
In Zeiten kontinuierlich wachsender Datenmengen finden sich Themen wie Big Data und Cloud Computing zunehmend auch in der öffentlichen Diskussion und den Massenmedien wieder. Mitarbeiter der GWDG zeigen durch praktische Anwendungen, wie sich derartige Technologien zum Management von Daten einsetzen lassen, und beantworten Fragen rund um das Thema Daten.
Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG)
Solar Probe Plus - Die Sonne zum Greifen nah
17-24 Uhr • Foyer Gebäudeteil E/F
Wir stellen die Mission der NASA-Weltraumsonde Solar Probe Plus vor, die sich der Sonne bis auf 6 Millionen Kilometer nähern wird. An einem Modell von Solar Probe Plus erläutern wir die neuartige Technik der Sonde, z.B. den Hitzeschutzschild und die einfahrbaren Solarpanels zur Stromversorgung. Der extrem geringe Abstand zur Sonne wird maßstäblich dargestellt und somit besser greifbar.
Dr. Jens Rodmann, Dr. Volker Bothmer, Malte Venzmer, Institut für Astrophysik
Live Apps für Sonne und Weltraumwetter
17-24 Uhr • Foyer Gebäudeteil E/F
Im Rahmen der Forschungsarbeiten zu Sonnenstürmen und deren möglichen Auswirkungen haben wir kostenfreie Applikationen für Mobiltetefone und eine „Multimedia Space Weather Show“ entwickelt. In Echtzeit lassen sich so die aktuellen Sonnenbeobachtungen verschiedener NASA/ESA-Missionen abrufen und das Weltraumwetter live verfolgen. Wir führen unsere iOS App vor und erklären deren Benutzung.
Dr. Volker Bothmer und Team, Institut für Astrophysik
Blick ins All: Live-Beobachtungen mit dem 50-cm-Spiegelteleskop der Astrophysik
17-24 Uhr • Kuppel Astrophysik/F05.106
Mit dem 50-cm-Spiegelteleskop auf der Beobachtungsplattform des Instituts für Astrophysik können - bei klarem Himmel - eindrucksvolle Himmelsobjekte beobachtet werden: Planeten Merkur und Venus (bis 17:30 Uhr), Jupiter (ab 22 Uhr), Orionnebel, Sternhaufen, Galaxien. Die Plattform und die Kuppel mit dem Teleskop sind an diesem Abend bei geeigneter Witterung durchgehend für Besucher geöffnet.
Institut für Astrophysik
LEGO Baustelle: Wir bauen uns ein bewegliches Groß-Teleskop
17-24 Uhr • Besprechungszimmer Astrophysik/F04.122. Voranmeldung notwendig unter 39 33794 oder ndw@zvw.uni-goettingen.de
Das größte und modernste Teleskop der Welt, das 39-Meter E-ELT, hat im Sommer seinen Baubeginn in Chile erfahren. Wir bauen uns das neue Flaggschiff der Astronomie aus über 5.000 LEGO Teilen, aufgeteilt in mehrere Gruppen, im Maßstab 1:150 nach.
Institut für Astrophysik
Besichtigung eines hochauflösenden Elektronenmikroskop
17-24 Uhr • Foyer
Im Halbstundentakt kann eines der modernen hochauflösenden Elektronenmikroskope - das ETEM (envoiremental transmission elektron microscope) - besichtigt werden. Neben der Funktionsweise stehen hier eindrucksvolle Aufnahmen des Mikroskops im Vordergrund.
Institut für Materialphysik
Vorzeigeexperiment "chemische Energiespeicherung"
17-24 Uhr • Foyer
Wie kann Sonnenenergie in zugängliche Energie umgewandelt werden? Wie können wir die Energie speichern und sie später zugänglich machen? Ein Vorführexperiment zur photokatalytischen Wasserspaltung.
Institut für Materialphysik
Mitmachexperiment zur Energieumwandlung
17-24 Uhr • Foyer
Institut für Materialphysik
Demonstration lernender Roboter
17-24 Uhr • Foyer
AMOS ist einem sechsbeinigen Insekt nachempfunden und navigiert autonom in einer variablen Umwelt. Wir zeigen, wie er auf veränderte Umgebung reagiert und wie sein neuronales Netzwerk lernt, sein Verhalten anzupassen. Der zweite Roboter ähnelt einem menschlichen Arm und lernt, Schreibbewegungen zu imitieren. Besucher können dies selber ausprobieren: Er "fälscht" Ihre Unterschrift.
Jan-Matthias Braun, Prof. Florentin Wörgötter, Bernstein Center for Computational Neuroscience Göttingen (BCCN Göttingen) und Drittes Physikalisches Institut.
Info-Punkt Wissenschaftsmuseum Göttingen mit Namenswettbewerb
17-24 Uhr • Foyer
Das Projekt Wissenschaftsmuseum Göttingen stellt sich vor und auch der Startschuss für den Namenswettbewerb fällt in der 2. Nacht des Wissens. Welchen Namen schlagen Sie für das Wissenschaftsmuseum vor? Machen Sie mit beim Namenswettbewerb und kommen Sie mit uns am Info-Punkt über das geplante Wissenschaftsmuseum ins Gespräch.
Zentrale Kustodie
Mitmachaktion zur Hirnforschung
17-24 Uhr • Foyer der Fakultät für Physik
Erleben Sie an sich selbst, wie spielerisches Lernen bei Primaten funktioniert, probieren Sie aus, ob Sie Ihren Augen trauen können, und erfahren Sie, warum Blickrichtungsmessungen Aussagen über Ihre Gehirnaktivität ermöglichen. Ein Roboterarm wird anschaulich demonstrieren, wie Gehirn-Robotik-Prothesen funktionieren und warum man dafür auf Forschung mit Affen angewiesen ist.
Deutsches Primatenzentrum GmbH - Leibniz-Institut für Primatenforschung
Grippe, HIV, Ebola und Co. – Erregern auf der Spur
17-24 Uhr • Foyer der Fakultät für Physik
Werden Sie selbst zum Infektionsforscher, arbeiten Sie mit Pipette und Fluoreszenz-Mikroskop und probieren Sie die Kleidung für ein Sicherheitslabor an. Erfahren Sie von unseren WissenschaftlerInnen, wie sie den Eintritt von Viren in Körperzellen verhindern wollen, um somit beispielsweise die gerade grassierende Ebola-Epidemie einzudämmen.
Deutsches Primatenzentrum GmbH - Leibniz-Institut für Primatenforschung
Das „Labor-im-Koffer“ für einen schnellen Nachweis der Ebola-Infektion
17-22 Uhr • Foyer der Fakultät für Physik
Das DPZ stellt seinen ganz neu entwickelten „Ebola-Koffer“ erstmals der allgemeinen Öffentlichkeit vor: Mit dem Koffer können WissenschaftlerInnen, die in Feldlaboratorien ohne Strom, zuverlässige Kühlkette und funktionierende Ausrüstung das Ebolafieber diagnostizieren und bekämpfen wollen, das Ebolavirus innerhalb von 15 Minuten direkt vor Ort nachweisen.
Deutsches Primatenzentrum GmbH - Leibniz-Institut für Primatenforschung
Ein Stammbaum entsteht
17-24 Uhr • Foyer der Fakultät für Physik
Unsere nächsten Verwandten sind die Schimpansen – aber wie sieht es mit den süßen Mausmakis und den niedlichen Weißbüschelaffen aus? Wie erstellt man überhaupt einen Stammbaum und was hat die Genetik damit zu tun? Erfahren Sie, was man aus einem Stammbaum lernen kann und wie man heutzutage noch neue Affenarten entdecken kann.
Deutsches Primatenzentrum GmbH - Leibniz-Institut für Primatenforschung
Führung durch die historische Sammlung der Fakultät für Physik
17-24 Uhr • Physicalisches Cabinet
In kleinen Gruppen werden Führungen durch die Historische Sammlung der Fakultät für Physik angeboten.
Martin Lüttich, Manfred Schrader, I. Physikalisches Institut
"Highlights" der Göttinger Astronomiegeschichte
18-18.30 / 20-20.30 / 22-22.30 Uhr • Foyer Astrophysik/F3 E04
Astronomie und Astrophysik haben eine lange Tradition in Göttingen, die in die Gründungszeit der Universität zurückreicht. In der historischen Sammlung des Instituts für Astrophysik finden sich zahlreiche Gegenstände und Instrumente aus dem 17. bis 20. Jahrhundert, die an das Wirken herausragender Wissenschaftler wie Tobias Mayer, Carl Friedrich Gauß und Karl Schwarzschild erinnern.
Dr. Klaus Reinsch, Institut für Astrophysik
Microbe revolutions – Wie Mikroben die Erde umwälzen
18-18.45 Uhr • Hörsaal 4
Nichts in dieser Welt würde ohne Mikroorganismen funktionieren, die doch (fast!) alle so klein sind, dass wir sie nicht mit bloßem Auge sehen können. Aber warum würde kein Baum wachsen, kein Mensch atmen und unsere Welt völlig anders aussehen ohne Mikroorganismen? In der zweiten Nacht des Wissens zeigen wir, dass Mikroben die Baumeister unserer Biosphäre sind.
Michael Hoppert, Institut für Mikrobiologie und Genetik
Beratung für Studieninteressierte im Fach Physik
18-19 • Foyer
Die Studienberatung der Fakultät Physik stellt ergänzend zu den übrigen Angeboten der Fakultät an einem Info-Stand die Studiengänge im Bereich Physik vor und berät Studieninteressierte.
Dr. Yvonne Lips, Studiendekanat der Fakultät für Physik
Dein Wein, wie Du ihn brauchst!
17-24 Uhr • Foyer
Mit einer einfachen, aber innovativen Idee schlägt Vino Bono zwei Fliegen mit einer Klappe: Das ansprechend gestaltete Etikett lässt schnell den perfekten Wein für jede Gelegenheit finden und bietet gleichzeitig grundsätzliche Informationen für den Neuling, der mehr über Weine wissen will. Genuss ist garantiert!
Vino Bono
Wald-Nacht-Wanderung
18 Uhr / 20:30 Uhr • Anmeldung erforderlich unter: marco.mosch@hawk-hhg.de/Treffpunkt: vor dem Eingang der Fakultät für Physik
Nehmen Sie teil an einer Wanderung durch den Winterwald. Während des eineinhalbstündigen Streifzugs haben wir Zeit für die besondere Atmosphäre und Sie erfahren Wissenswertes aus dem Wald. Das Angebot richtet sich an Personen, die gut zu Fuß sind. Bitte denken Sie an wetterfeste Kleidung und eine Taschenlampe. Da wir gerne die Stille des Waldes genießen möchten, bitten wir darum, keine Hunde mitzubringen.
Prof. Dr. Bettina Kietz, HAWK Göttingen, Fakultät Ressourcenmanagement, Studiengang Forstwirtschaft
Materie, Antimaterie und der kleine Unterschied
19-19.45 Uhr • Hörsaal 3
Materie ist uns vertraut: wir bestehen aus ihr, sie umgibt uns, wir nutzen sie. Antimaterie dagegen kommt in unserer Welt gewöhnlich nicht vor, da sich Materie und Antimaterie bei Berührung gegenseitig vernichten. Da beim Urknall Materie und Antimaterie in gleicher Menge entstanden, aber heute ein Materie-Überschuss besteht, muss sich Materie ein kleines bisschen anders verhalten. Wir versuchen, dieses Ungleichgewicht zu verstehen.
Prof. Dr. Ariane Frey, II. Physikalisches Institut
Die Entdeckung des Higgs-Teilchens
20-20.45 Uhr • Hörsaal 3
Am 4. Juli 2012 wurde das Higgs-Teilchen entdeckt. Vorangegangen war eine mehrere Jahrzehnte währende Suche nach dem Higgs-Boson, dem letzten wichtigen Puzzlestück des Standardmodells der Elementarteilchen. Was aber ist eigentlich ein Higgs-Boson und warum ist es so wichtig?
Prof. Dr. Arnulf Quadt, II. Physikalisches Institut
Besuch eines Schwarzen Loches - ein Reisebericht
19.30-20.15 Uhr • Hörsaal 2
Wir schreiben das Jahr 2115. Eine Gruppe unerschrockener Physiker bricht auf, um in einer Expedition die Eigenschaften Schwarzer Löcher vor Ort zu erkunden. Ihr Reisebericht, der uns in ferner Zukunft erreichen wird, wird schon heute vorgestellt.
Prof. Dr. Jens Niemeyer, Institut für Astrophysik
Astronomie in Südafrika
21-21.45 Uhr • Hörsaal 5
Südafrika bietet hervorragende Bedingungen für die Astronomie: es hat besonders dunkle Standorte und ist eines der wenigen Gebiete ohne störende menschlich verursachte Radiostrahlung. Bei einer Exkursion für Studierende konnten wir das größte optische Teleskop, das Southern African Large Telescope, und das im Aufbau befindliche Square Kilometer Array, ein gigantisches Radioteleskop, besichtigen.
Prof. Dr. Stefan Dreizler, Institut für Astrophysik
Barrierefreier Zugang
Fakultät für Chemie
Tammannstraße 4
Mitmach-Experimente: Chemie für Kinder und Jugendliche
17-22 Uhr (letzter Einlass 21.30 Uhr) • Praktikumstrakt Anorganische Chemie
An verschiedenen Stationen erwartet Euch eine bunte Auswahl chemischer Experimente, bei denen Ihr selbst Hand anlegen dürft. Lasst Euch von unserem erfahrenen Betreuerteam erklären, was es mit den Effekten auf sich hat und welche Reaktionen sich bei den Experimenten in der Welt der kleinen Moleküle abspielen. Schutzkittel und -brille bekommt Ihr leihweise von uns gestellt.
Prof. Dr. Dietmar Stalke und Studierende der Fakultät für Chemie
Museum der Göttinger Chemie
17-24 Uhr • Hörsaalgebäude
Mit welchen Instrumenten haben Göttinger Chemiker vor 100 oder 200 Jahren gearbeitet? Welche Fragestellungen interessierten sie und was bewegte sie als Privatmenschen? Das Museum der Göttinger Chemie zeigt Exponate und Dokumente von der Zeit Friedrich Wöhlers bis zu den Nobelpreisträgern Richard Zsigmondy und Adolf Windaus. In Führungen erfahren Sie mehr über die Göttinger Chemie.
Dr. Ulrich Schmitt, Dr. Günter Beer, Fakultät für Chemie
Feuerwerk der Chemie (Experimentalvortrag)
19-20 / 23-24 Uhr • Hörsaal MN 27 (Wöhler-Hörsaal)
Chemische Experimente am laufenden Band, ein Vortrag voller Knalleffekte und Überraschungen. Und fast schon nebenbei gibt es viel Spannendes aus der Welt der Moleküle zu lernen. Wenn Dietmar Stalke, Professor für Anorganische Chemie und Studiendekan der Fakultät für Chemie, loslegt, ist Spaß an der Wissenschaftsdisziplin Chemie garantiert.
Prof. Dr. Dietmar Stalke, Institut für Anorganische Chemie
Barrierefreier Zugang
Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie
Büsgenweg 1 und 2
Geschichte und Geschichten zur natürlichen Radioaktivität
17-18 / 18-19 Uhr • Seminarraum FSR 2.1
Die Geschichte der ionisierenden Strahlung begann mit der Entdeckung von Wilhelm Conrad Röntgen 1895 und wurde später stark von Marie Curie beeinflusst. Erstaunlicherweise ist Radioaktivität etwa nicht nur in den Abfallanlagen von Kernkraftwerken vorhanden, sondern überall in der Erdkruste. Auch die Sonne sorgt für ionisierende Strahlung. Neben Exponaten veranschaulicht dies eine Nebelkammer.
Bernd Kopka, Labor für Radioisotope
Werkstoffe aus Holz und anderen nachwachsenden Rohstoffen
17-19 Uhr
Jeder hat damit täglich zu tun - wir zeigen, wie man sie herstellt: Holzwerkstoffe. Dazu zählen Spanplatten und mitteldichte Faserplatten, die wir z. B. als Möbel in jeglicher Form nutzen. Neuerdings enthalten Holzwerkstoffe neben Holz auch andere nachwachsende Rohstoffe, wie Popcorn oder Hanf. Zukünftig werden auch Bioklebstoffe aus Enzymen oder pflanzlichen Proteinen verwendet.
Dr. Markus Euring, Molekulare Holzbiotechnologie und technische Mykologie
Ausstellung "Vernetzte Natur"
17-22 Uhr, Führungen stündlich 17 / 18 / 19 / 20 / 21 Uhr • Zentrum für Biodiversität und Nachhaltige Landnutzung, Flur 1. Etage
Spannende Einblicke in die Biodiversitätsforschung ermöglicht Ihnen die Ausstellung "Vernetzte Natur" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Sie erfahren nicht nur, welche Fragestellungen mit welchen Methoden beantwortet werden, sondern sehen auch, wie sich Göttinger WissenschaftlerInnen an großskaligen und langjährigen Verbundprojekten in nationalen und internationalen Kooperationen beteiligen.
Dr. Simone Pfeiffer, Zentrum für Biodiversität und Nachhaltige Landnutzung
Angewandte Waldökologie
18-22 Uhr • Büsgenweg 1, Raum F01 (Hofgeschoss)
Die Ausstellung „Angewandte Waldökologie“ bietet interessante Einblicke in die forstwissenschaftliche Methodik zur Beurteilung von Waldstrukturen und Baumwachstum. Neben experimentellen Demonstrationen (Jahrringanalysen anhand von Stammscheibenauslage, Laserscanner, Winkelzählprobe) haben Sie die Möglichkeit, unterschiedliche Messsysteme der Waldökologie eigenständig anzuwenden (u.a. Porometer, Dendrometer, Vertex).
Nils Hoffmann, Carolin Stiehl, Manuel Punzet, Abteilung Waldbau und Waldökologie der gemäßigten Zonen
Geowissenschaftliches Zentrum
Goldschmidtstraße 3/5
Fundberatung im Geowissenschaftlichen Museum
17-20 Uhr • Foyer
Wenn Sie schon immer wissen wollten, ob Sie wirklich einen Meteoriten gefunden haben, wie Ihr „Strandstein“ heißt oder wie alt Ihre „versteinerte Schnecke“ wirklich ist, nutzen Sie zur Nacht des Wissens die Gelegenheit, den Rat von ExpertInnen zu ihren geowissenschaftlichen Objekten zu erhalten.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Geowissenschaftlichen Museums
Ursprung des Lebens
17-24 Uhr • Geowissenschaftliches Museum
In drei Vitrinen werden Meteoriten und sehr alte Gesteine präsentiert. Zu diesen Exponaten hält Prof. Joachim Reitner den Vortrag "Wer ist LUCA? Was wissen wir vom Ursprung des Lebens?" Prof. Reitner leitet die Forschungskommission "Origin of Life" der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.
Prof. Dr. Joachim Reitner, Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und Direktor des Geowissenschaftlichen Museums
Abgusswerkstatt für Kinder - Gipsabgüsse von Fossilien selbst herstellen und kolorieren
17-23 Uhr • Foyer
Zähne von Dinosauriern und Riesenhaien oder einen über 150 Millionen Jahre alten Ammoniten mit nach Hause nehmen? Hier ist es möglich! Ihr könnt originalgetreue Gipsabgüssen von Fossilien aus den umfangreichen Sammlungen des Geowissenschaftlichen Museums unter Anleitung selbst herstellen und vor Ort lebensecht oder phantasievoll z.B. mit Nachtleuchtfarbe bemalen.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Geowissenschaftlichen Museums
Außerirdische Geschenke: Die Meteoritensammlung Johann Friedrich Blumenbachs
17-24 Uhr • Geowissenschaftliches Museum
Johann Friedrich Blumenbach hat zu Anfang des 19. Jahrhunderts die damals gerade entstandene Meteoritenkunde aufmerksam verfolgte und begleitet. Vor allem aber gehörte er zu den ersten Forschern, die Meteoriten sammelten. Sein beachtlicher Fundus im Geowissenschaftlichen Museum wird von dem Forschungsprojekt "Johann Friedrich Blumenbach-Onlie" der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen bearbeitet und zur Nacht des Wissens erstmals vollständig präsentiert.
Projekt "Johann Friedrich Blumenbach-Online" der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen
Faszination Mikrofossilien - Die fantastische Welt der Fossilien im ganz Kleinen
17-24 Uhr • Foyer
Nicht nur fossile Reste von Dinosauriern oder Ammoniten sind spannende Zeugnisse vergangener Zeiten. Auch die mikroskopisch kleinen Fossilien von Organismen helfen WissenschaftlerInnen, Ökosysteme oder Klimaentwicklungen zu rekonstruieren. Zur Nacht des Wissens können die wichtigsten Tiergruppen unter Mikroskopen betrachtet und selber aus zuvor aufbereiteten Proben ausgelesen werden.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Geowissenschaftlichen Museums
Infostand des Geowissenschaftlichen Museums
17-24 Uhr • Foyer
Das Geowissenschaftliche Museum informiert über seine Arbeit. Es ist eines der wenigen Museen in Niedersachsen mit öffentlich zugänglichen Ausstellungsbereichen zu Themenbereichen aus Geologie, Mineralogie und Paläontologie.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Geowissenschaftlichen Museums
Infostand der Freunde der Geowissenschaften der Universität Göttingen e.V.
17-24 Uhr • Foyer
Der Verein informiert über seine Arbeit, das aktuelle Vereinsprogramm und den Adolf von Koenen-Preis für herausragende Qualifikationsarbeiten am Geowissenschaftlichen Zentrum der Universität Göttingen.
Mitglieder der Vereins "Freunde der Geowissenschaften der Universität Göttingen e.V."
Erdbebensimulator
17.30-18 / 18.30-19 / 19.30-20 / 20.30-21 / 21.30-22 / 22.30-23 • Treffpunkt: Eingangsbereich
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Geowissenschaftlichen Museums
Führung durch das Geowissenschaftliche Museum
18-18.45 / 20-20.45 / 22-22.45 Uhr • Geowissenschaftliches Museum
Die Sammlungen des Geowissenschaftlichen Zentrums beherbergen heute mit mehr als vier Millionen Objekten und Serien eine der fünf größten geowissenschaftlichen Sammlungen Deutschlands. Die Führung verspricht eine spannende Reise durch die Erdgeschichte: von den Mammuts des letzten Eiszeitalters bis zu Meteoriten, die aus der Zeit der Entstehung unseres Sonnensystems und der Erde stammen.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Geowissenschaftlichen Museums
Zwischen Moses und Darwin: Vorstellungen zur Entstehung des Lebens und der Arten um 1800
19.30-19.45 Uhr • Hörsaal MN14
Der Schöpfungsbericht im 1. Buch Mose führt die Entstehung des Lebens und der Arten auf einen Akt Gottes zurück. Charles Darwin hingegen formulierte 1859 die heute allgemein anerkannte Evolutionstheorie. Aber schon 100 Jahre vor Darwin gab es nicht-religiöse, naturwissenschaftliche Theorien über den Ursprung von Pflanzen und Tieren. Eine davon entwickelte Johann Friedrich Blumenbach, dessen Sammlungen in dem Projekt "Johann Friedrich Blumenbach-Online" der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen erschlossen werden.
Wolfgang Böker, Mitarbeiter im Projekt "Johann Friedrich Blumenbach-Online" der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen
Wer ist LUCA? Was wissen wir vom Ursprung des Lebens?
20.30-21.30 Uhr • Hörsaal MN14
LUCA – Last Universal Common Ancestor – ist die hypothetische Urform des Lebens, von der wir allerdings nicht wissen, wann und wo sie entstanden ist. Der Vortrag behandelt die Entstehung von frühen organischen Substanzen in kosmischen Molekülwolken und auf der Erde, mögliche Szenarien der frühen Zell-Entstehung auf der Erde und die ersten gesicherten Nachweise von Leben auf unserem Planeten.
Prof. Dr. Joachim Reitner, Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und Direktor des Geowissenschaftlichen Museums
Info-Punkt Wissenschaftsmuseum Göttingen mit Namenswettbewerb
17-24 Uhr
Das Projekt Wissenschaftsmuseum Göttingen stellt sich vor und auch der Startschuss für den Namenswettbewerb fällt in der 2. Nacht des Wissens. Welchen Namen schlagen Sie für das Wissenschaftsmuseum vor? Machen Sie mit beim Namenswettbewerb und kommen Sie mit uns am Info-Punkt über das geplante Wissenschaftsmuseum ins Gespräch.
Zentrale Kustodie
Geopark der Universität Göttingen
Goldschmidtstraße
Taschenlampenführung für Kinder durch den Geopark
19-19.45 Uhr • Treffpunkt: Haupteingang Geowissenschaftliches Museum
Die parkähnliche Anlage des Göttinger Geoparks zeigt große geologische Objekte und künstlerische Modelle sowie Anpflanzungen aus der erdgeschichtlichen Vergangenheit im Umfeld der Fakultät für Geowissenschaften und Geographie der Universität Göttingen. BITTE TASCHENLAMPEN MITBRINGEN!
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Geowissenschaftlichen Museums
Taschenlampenführung durch den Geopark
21-21.45 Uhr • Trefpunkt: Haupteingang Geowissenschaftliches Museum
Die parkähnliche Anlage des Göttinger Geoparks zeigt große geologische Objekte und künstlerische Modelle sowie Anpflanzungen aus der erdgeschichtlichen Vergangenheit im Umfeld der Fakultät für Geowissenschaften und Geographie der Universität Göttingen. BITTE TASCHENLAMPEN MITBRINGEN!
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Geowissenschaftlichen Museums