Klinikum

Universitätsklinikum

„Wissen ist Nacht“ – so lernen Sie im Universitätsklinikum Göttingen die Medizin von fast allen Seiten kennen: Grundlagenforschung, Anwendung vom Labor zum Patienten, Studierendenausbildung. Herausragende Spitzenforscher aus den Neurowissenschaften, der Herzforschung, der Onkologie und anderen Disziplinen referieren und diskutieren. Sie können zuhören, zusehen, mitmachen, Wissen mit Genuss und Spaß verbinden. Ein buntes Rahmenprogramm lädt Sie ein, das Uniklinikum anders zu entdecken! Für Speisen und Getränke ist ebenfalls gesorgt.

Das Parken am Klinikum ist während der Nacht des Wissens kostenlos!

Hier der Lageplan als PDF-Datei.

Eine kurze Liste der Veranstaltungsorte in diesem Areal
(verlinkt zu ihrem nachfolgenden Veranstaltungsprogramm):

Barrierefreier Zugang Essen & Trinken vor Ort
Universitätsklinikum Göttingen
Robert-Koch-Straße 40
Hallo Zentrale! Begehbares Gehirnmodell
17-24 Uhr • Osthalle
Gehen Sie mitten in die Zentrale. In einem begehbaren Modell des menschlichen Gehirns können Sie Anatomie, Funktion und krankhafte Veränderungen hautnah erleben. Ein eindrucksvoller Blick in unser lebenswichtiges Organ.
CNMPB - Gehirn in Bildern
17-24 Uhr • Osthalle
Das Exzellenzcluster und DFG-Forschungszentrum Mikroskopie im Nanometerbereich und Molekularphysiologie des Gehirns (CNMPB) entwickelt modernste optische und bildgebende Technologien, um die Funktionsweisen von Nervenzellen im Gehirn zu erforschen. Dabei entstehen oft faszinierende und farbenprächtige Aufnahmen. Die Ausstellung zeigt aktuelle Forschung in eindrucksvollen Bildern.
CNMPB/Mikroskopie im Nanometerbereich und Molekularphysiologie des Gehirns
Wie man Körper zum Schweben bringt und Netzwerke im Gehirn entschlüsselt
17-24 Uhr • Osthalle
Supraleiter sind Stoffe, die in einen Zustand ohne elektrischen Widerstand versetzt werden können. Sie können dabei sein, wenn ein Hochtemperatursupraleiter herabgekühlt wird, bis er ein Magnetfeld entwickelt und zu schweben beginnt. Diese Technik wird bei der Untersuchung der Struktur von Biomolekülen angewandt. Weiter zeigen Ihnen Bioinformatiker, wie sie komplexe Netzwerke analysieren.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)
Gehirn-Safari
17-24 Uhr • Osthalle
Faszinierende Einblicke in das wichtigste Organ des menschlichen Körpers: Wie werden Bewegungen gesteuert, wo liegen unsere Erinnerungen? Was passiert in der Pubertät und wenn wir uns verlieben? Wie können wir die kognitive Leistung verbessern? Mit eindrucksvollen Mitmachaktionen wie „Nervenspiele”, Neuronavigation und Magnetstimulation, Elektroenzephalogramm, Filmen sowie Führungen ins Schlaflabor und in Untersuchungsräume.
Prof. Dr. Andrea Antal und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinischen Neurophysiologie und des Schlaflabors
Sinnesexperimente
17-24 Uhr • Osthalle
Sehen, Hören, Riechen, Fühlen! Wir erleben die Welt durch unsere Sinne. Wie das im Einzelnen funktioniert und wie diese Informationen verarbeitet werden, ist Gegenstand zahlloser Forschungen. Begeben Sie sich mit Göttinger WissenschaftlerInnen in die Welt der Sinne - sinnvoll und kreativ. Mit Informationen, Mitmachaktionen und Experimenten.
Prof. Dr. Tobias Moser, Prof. Dr. Gollisch und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sonderforschungsbereich 889 "Zelluläre Mechanismen sensorischer Verarbeitung"
Hören – Sehen – Riechen: Wie funktioniert es?
18.15-18.45 / 19-19.30 / 19.45-20.15 Uhr • Hörsaal 552
Drei Vorträge aus der Welt der Sinne. Hochkomplexe Vorgänge in unseren Nervenzellen sorgen dafür, dass wir unsere Umwelt wahrnehmen können. Wie werden diese Sinneseindrücke aufgenommen und verarbeitet? Warum fallen wir auf optische Täuschungen herein? Neues aus der Grundlagenforschung - eine Verbindung von Theorie und Praxis.
Prof. Dr. Tobias Moser, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Sonderforschungsbereich 889 "Zelluläre Mechanismen Sensorischer Verarbeitung", Prof. Dr. Tim Gollisch, Augenheilkunde, Priv. Doz. Dr. Dr. Alexander Meyer, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Was ist Logopädie?
18.45-19.30 Uhr • Hörsaal 04
Logopädie heißt wörtlich übersetzt: Sprecherziehung. Aber was leistet Logopädie wirklich? Bei welchen Erkrankungen oder Störungen werden Logopäden tätig und wie können sie helfen, wenn die Kommunikationsfähigkeit beeinträchtigt ist?
Annika Primaßin, Klinische Neurophysiologie
Wie entstehen chronische Schmerzen?
19.45-20.30 Uhr • Hörsaal 04
Als chronisch bezeichnet man Schmerzen, die seit Monaten anhalten und das Leben der Betroffenen stark beeinflussen. Mehrere Millionen Menschen leiden in Deutschland darunter. Aber warum ist das so? Wie sehen die Therapiemöglichkeiten aus und was kann ich als Betroffener oder Angehöriger tun?
Prof. Dr. Walter Paulus, Klinische Neurophysiologie
Was ist Stottern? Was ist Parkinson?
20.45-21.30 Uhr • Hörsaal 04
Stottern ist eine Redeflussstörung, die verunsichert und beschämt. Aber was ist Stottern und wo kommt es her? Wie gehe ich mit einem Stotternden um und was kann ich selbst dagegen tun? Die Parkinson’sche Erkrankung tritt immer häufiger auf. Aber was genau ist Parkinson? Wer bekommt Parkinson und welche Formen gibt es?
Prof. Dr. Martin Sommer, Klinische Neurophysiologie
Wer hat Angst vorm bösen Mann? - Wo sitzt das Böse im Gehirn?
21-21.45 Uhr • Hörsaal 81
Was spielt sich ab im Gehirn von Menschen, die andere Menschen entführen, foltern, vergewaltigen oder ermorden? Wie entsteht „das Böse“, und wodurch könnte man es vielleicht verhindern? Aber es gibt auch Menschen, die fasziniert sind vom Bösen. Sogar die Opfer werden nicht selten davon erfasst. Borwin Bandelow berichtet über berühmte Kriminalfälle mit Interviews mit Tätern, Opfern und Zeitzeugen.
Prof. Dr. Borwin Bandelow, Psychiatrie und Psychotherapie
Herzinsuffizienz – Wenn das Herz "schwach" wird
17-24 Uhr • vor Hörsaal 81
Was ist Herzinsuffizienz? Lernen Sie Diagnoseverfahren und Behandlungsmöglichkeiten bei Herzschwäche kennen und schauen Sie sich künstliche Herzklappen und Herzkatheter an. Anfassen erwünscht! Sogenannte Live-Case-Videos ermöglichen Einblicke in den Patienten mit Hilfe neuester bildgebender Verfahren. In einer „Sprechstunde“ können Sie fragen, was Sie schon immer über das Herz wissen wollten.
Ärztinnen und Ärzte und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kardiologie und Pneumologie, Herzzentrum Göttingen
Moderne Radiologie - für Diagnostik und Therapie
17-24 Uhr • vor Hörsaal 81
Das Aufgabengebiet der modernen Radiologie ist mehr, als nur Röntgenbilder zu erstellen. Erfahren Sie alles über den Einsatz von Hybridtechniken in der Tumordiagnostik, wie sie beispielsweise Herzkranzgefäße ohne Herzkatheter darstellen können und sehen Sie selbst, wie die Magnetresonanztomografie (MRT) ganz ohne Strahlenbelastung die Analyse der Herzdurchblutung und der Herzfunktion ermöglicht.
Ärztinnen und Ärzte und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diagnostischen und Interventionellen Radiologie
Echokardiographie – Einblicke in das schlagende Herz
17-24 Uhr • vor Hörsaal 81
Blicken Sie direkt in den Motor des Lebens! Mit dem Verfahren der Echokardiographie können Sie Funktion und Struktur des gesunden Herzens an einem lebenden Menschen beobachten. Kardiologen stehen in einer "Sprechstunde" außerhalb des Behandlungszimmers zur Verfügung. Stellen Sie Fragen, die Ihnen am Herzen liegen.
Ärztinnen und Ärzte und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kardiologie und Pneumologie, Herzzentrum Göttingen
Von der Haarzelle zur Herzzelle
17-24 Uhr • vor Hörsaal 81
Mikroskopieren Sie wie WissenschaftlerInnen und entdecken Sie dabei ein neuartiges Wunder! Zusammen mit den WissenschaftlerInnen beobachten Sie in einer Labordemonstration schlagende Herzmuskelzellen, die aus ausgezupften menschlichen Haaren gewonnen wurden.
Ärztinnen und Ärzte und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stammzell-Labors der Kardiologie und Pneumologie, Herzzentrum Göttingen
Das Herzzentrum Göttingen stellt sich vor
17-24 Uhr • vor Hörsaal 81
Ein großer Stand des Herzzentrums Göttingen informiert zu folgenden Themen: Was ist das Herzzentrum - wer gehört dazu? Welche Aufgaben hat das Herzzentrum? Welche Leistungen bietet das Herzzentrum für Betroffene und Angehörige?
Karin Welker, Johann-Jesko Lange, Herzzentrum der UMG
Psychokardiologie – Wie beeinflusst die Psyche das Herz und umgekehrt?
17-24 Uhr • vor Hörsaal 81
In der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie werden Patientinnen und Patienten mit psychokardiologischen Krankheiten behandelt. Die junge Wissenschaft der Psychokardiologie beschäftigt sich mit der Wechselwirkung von Psyche und Herz. Wir laden Sie ein, an einem Selbstexperiment teilzunehmen, das Ihnen zeigt, wie psychischer Stress Ihr Herz-Kreislaufsystem individuell beeinflusst.
Prof. Dr. Thomas Meyer, Dr. Mira-Lynn Chavanon, Prof. Dr. Christoph Herrmann-Lingen, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Pflaster fürs Herz - Herzreparatur mit biologischen Gewebeersatz
17-24 Uhr • vor Hörsaal 81
Im Institut für Pharmakologie werden künstliche Gewebe für die Entwicklung und Erprobung neuer Arzneimittel und für therapeutische Anwendungen entwickelt. In der Nacht des Wissens erhalten Sie Einblicke in den aktuellen Stand der Forschung. Wie weit ist die Entwicklung von künstlichem Herzgewebe und wie sieht die Zukunft aus?
Ärztinnen und Ärzte und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pharmakologie
Herzreparatur der Zukunft
19-19.45 Uhr • Hörsaal 81
Wenn nach einem Herzinfarkt Herzmuskelgewebe abstirbt, gibt es zur Zeit noch keine Möglichkeit zur Reparatur. Die Folge ist eine Herzmuskelschwäche. Als letzte Hoffnung bleibt oft nur die Transplantation. Aufgrund eines Mangels an Spenderorganen wird diese jedoch selten durchgeführt. An der UMG wird daher an der Entwicklung von Herzmuskelersatzverfahren gearbeitet. Ziel: Herzmuskelgewebe züchten!
Prof. Dr. Wolfram-Hubertus Zimmermann, Pharmakologie
Dr. Da Vinci – ein Roboter als Urologe?
17-24 Uhr
Das Robotersystem „Da Vinci“ hat als Weiterentwicklung der konventionellen Schlüssellochmethode die operative Therapie in der Urologie revolutionierte. Operiert ein Robotersystem wirklich selbst und wann kann ein OP-Roboter eingesetzt werden? Operiert er besser als ein Mensch? Versuchen Sie sich selbst als Roboterchirurg - an einem wirklichkeitsgetreuen Demonstrations-Modell. Ein echtes Erlebnis!
Dr. Elmar Heinrich und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Urologie
Strategien gegen Tumorzellen
18-18.45 Uhr • Hörsaal 81
Krebszellen machen krank, weil ihr Wachstum unkontrolliert erfolgt. Dem liegt ein fehlerhaftes Zusammenspiel von Molekülen zugrunde. Das Fehlen von Kontrollmechanismen kann aber auch genutzt werden, um Tumorzellen zum Absterben zu bringen. Dies geschieht bereits bei Chemotherapien. Der Vortrag beschreibt Ansätze, um solche Strategien gezielt zu verbessern.
Prof. Dr. Lorenz Trümper, Hämatologie und Medizinische Onkologie; Matthias Dobbelstein, Molekulare Onkologie
Strahlentherapie
18-19 / 19-20 / 20-21 Uhr • Treffpunkt Osteingang
Die Strahlentherapie ist eine wichtige Säule der Krebsbehandlung. Ein rasanter Fortschritt in der interdisziplinären Zusammenarbeit und die Anwendung modernster Techniken haben zu einer deutlich schonenderen und auf den einzelnen Patienten angepassten Therapie beigetragen. Eine persönliche Führung durch die Abteilung für Strahlentherapie gibt interessante Einblicke in moderne Tumorbehandlung.
Prof. Dr. Dr. Clemens F. Hess, Dr. Hanne Weber, Dr. Leif Hendrik Dröge, Strahlentherapie und Radioonkologie
Was macht eigentlich ein Pathologe?
18.30-19.15 Uhr • Hörsaal 55
Die meisten Menschen – auch viele Ärzte – sind davon überzeugt, dass Pathologen sich vorwiegend mit Leichen und Kriminalfällen beschäftigen. Wir wollen Ihnen zeigen, wie der moderne Pathologe arbeitet, wie wichtig seine Arbeit ist und dass viele von Ihnen schon einmal bei ihm waren.
Prof. Dr. Philipp Ströbel, Pathologie
Vorstufen von Krebs: Wie erkennen – wie behandeln
20-20.45 Uhr • Hörsaal 81
Viele Krebserkrankungen des Verdauungstraktes entwickeln sich aus Vorstufen, die zunächst gutartig sind. Bei welchen Krebserkrankungen sind diese Vorstufen erkennbar und behandelbar? Hier werden die Vorstufen von Krebserkrankungen wie z.B. des Darmkrebs oder Speiseröhrenkrebs erklärt und die endoskopischen Therapiemöglichkeiten zur Behandlung vorgestellt.
Prof. Dr. Volker Ellenrieder, Gastroenterologie II
Von der Theorie zur Praxis: das STÄPS
17-24 Uhr • STÄPS
Das Studentische Trainingszentrum für Ärztliche Praxis und Simulation STÄPS öffnet seine Türen! Es zählt zu den modernsten, innovativsten und größten Lehreinrichtungen für Medizin in Deutschland. Medizinstudierende lernen an modernen Simulatoren, Trainings-Puppen und Modellen für ihre Ausbildung und trainieren verschiedene Verfahren ärztlicher Tätigkeiten.
Dr. Anne Simmenroth-Nayda und Medizinstudierende
Auf den Zahn gefühlt! So wird man Zahnarzt
17-24 Uhr • SINUZ
Wie lernen Studierende eigentlich, was zur Zahnbehandlung nötig ist? In der UMG stehen dafür im SINUZ (Studentisches Innovations- und Trainingszentrum) modernste Geräte zur Verfügung. An haptischen Simulationsgeräten kann „virtuell gebohrt“ werden, Zahnersatz kann am Bildschirm gestaltet oder unter dem Dentalmikroskop Zahnstrukturen dargestellt werden. Ausprobieren lohnt sich!
Präventive Zahnmedizin, Parodontologie und Kariologie, Zahnärztliche Prothetik, Kieferorthopädie, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und die Fachschaft Zahnmedizin
Wie wird man Arzt oder Ärztin? Medizin studieren!
17-24 Uhr
Medizinstudierende der Fachschaft Medizin informieren über das Medizinstudium und beantworten Fragen. Wie lernt man im Medizinstudium? Wie sehen die Prüfungen aus und wie misst man eigentlich den Blutdruck? Zum Zuhören und Mitmachen. Bei einem Medizin-Quiz können Sie Ihr medizinisches Wissen testen und gewinnen!
Medizinstudierende der Fachschaft Medizin
"Tisch No. 6"
19.30 Uhr • Hörsaal 542
"Tisch No. 6" - ein Dokumentarfilm in Schwarz-Weiß über Medizinstudierende in der Anatomie. Begleitet werden vier angehende MedizinerInnen während eines Semesters im Präpariersaal und in Interviews. Wie verändern sie sich durch die Tätigkeit an sich und durch die Tatsache, ein Semester lang an "ihrer" Leiche zu arbeiten? Ein Film darüber, wie Mediziner gemacht werden. Mit ExpertInnen und Studierenden.
Unikino Göttingen, Prof. Dr. Jochen Staiger, Neuroanatomie, und Medizinstudierende
Das Palliativzentrum Göttingen
17-24 Uhr • Hörsaal 55
Das Palliativzentrum lädt Interessierte ein, im Rahmen von moderierten Filmvorführungen „Noch 16 Tage. Eine Sterbeklinik in London“, einer Fotoausstellung und wechselnden praktischen Mitmachangeboten das hospizlich-palliative Tun zu erleben. Seien Sie neugierig!
Prof. Dr. Friedemann Nauck und das Team des Palliativzentrums
Die Transplantationskoordination informiert
17-24 Uhr • Haupteingang
Jährlich werden in Deutschland Hunderte von Organtransplantationen durchgeführt. Für diese lebensrettenden Operationen werden zahlreiche Spenderorgane benötigt. Welche Organe kann man transplantieren, wie wird man OrganspenderIn und wie kommen die Organe zum Empfänger? Das alles und weitere Fragen beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Transplantationskoordination.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Transplantationskoordination
Die Blutspende stellt sich vor
17-24 Uhr • Haupteingang
Blut fürs Klinikum! Etwa 80% aller BundesbürgerInnen benötigen mindestens einmal im Leben Blutkonserven oder aus Blutplasma hergestellte Medikamente. Blutspenden ist für jeden gesunden Menschen ohne Risiko. Sie können im Alter zwischen 18 und 65 Jahren spenden. Die Abteilung Transfusionsmedizin zeigt Ihnen wie, wo und wann Sie spenden können.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Transfusionsmedizin
Knochen- und Stammzellspenderdatei (KMSG)
17-24 Uhr • STÄPS
Für viele Patienten mit Leukämie oder Lymphom ist die Stammzellspende die einzige Chance auf Heilung. Die Knochenmark- und Stammzellspenderdatei (KMSG) der Abteilung Transfusionsmedizin führt dazu Gewebebestimmungen durch. Heute Abend informieren Sie die MitarbeiterInnen und zeigen, wie auch Sie helfen können.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KMSG
„Pharmalabor Ost“: Auftakt der bioethischen Filmreihe „Ethics’ Anatomy“
17.30-19 Uhr • Hörsaal 542
Klinische Studien müssen ethische Standards erfüllen. Wie werden diese kontrolliert? Die Dokumentation „Pharmalabor Ost“ gibt darauf einige Antworten. Anschließend können Sie gemeinsam mit Prof. Dr. Brockmöller (Vorsitzender der Ethik-Kommission und Leiter Klinische Pharmakologie) sowie Prof. Dr. Schicktanz (Lehrstuhl für Kultur und Ethik der Biomedizin) die Grenzen solcher Studien diskutieren.
Dr. des. Sabine Wöhlke, Solveig L. Hansen, M.A., Ethik und Geschichte der Medizin
Faszination Hirschgeweih – ein einzigartiges Modell für die Knochenforschung!
17.45-18.30 Uhr • Hörsaal 04
Seit über 15 Jahren werden die erstaunlichen Wachstumseigenschaften des jährlich neu gebildeten Geweihknochens der Hirsche auch an der UMG erforscht. Die WissenschaftlerInnen wollen dabei nicht nur den Mechanismus der Geweihbildung aufklären, sondern erhoffen sich durch diese Grundlagenforschung auch wichtige Erkenntnisse zum besseren Verständnis der Vorgänge im menschlichen Knochen.
Dipl.-Biol. Dr. Hans J. Rolf, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Experimentelle Osteologie
Krankheitserfahrungen
17.15-18 Uhr • Hörsaal 552
Ein Vortrag über eine kostenlose Internetseite, auf der Patienten und Patientinnen von ihren Erfahrungen mit chronischen Erkrankungen berichten. Aktuell sind dies „Diabetes Typ 2“, „Chronischer Schmerz“, „Epilepsie“ und „Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen“. Ein neues Modul „AD(H)S bei Kindern und Jugendlichen“ ist in Arbeit. Nach dem Vortrag haben Sie Gelegenheit, Fragen zu stellen und zu diskutieren.
Dipl. Soz. Alexander Palant, Allgemeinmedizin
Sammlung Heinz Kirchhoff - Symbole des Weiblichen
18-18.45 / 20-20.45 Uhr
Führung durch die Dauerausstellung der Sammlung Heinz Kirchhoff - Symbole des Weiblichen: Figürliche Darstellungen von Frauen finden sich in verschiedenen Epochen und Kulturen der Erde immer wieder in vielfältigen Funktionen und Bedeutungen. Die Dauerausstellung zeigt einen Querschnitt der Exponate von der "Muttergottheit" der Steinzeit über Fruchtbarkeitssymbole aus Thailand bis hin zu Erzeugnissen der modernen Konsumgesellschaft.
Dr. Anita Schmidt-Jochheim, Sammlung Heinz Kirchhoff
Bar des Wissens
17-24 Uhr • Mensa im Klinikum
Machen Sie einen Zwischen-Stopp auf dem Weg vom ZHG zum Nord-Campus und genießen Sie die Nacht des Wissens in der Bar des Wissens! UMG-Gastronomie und die Bar Esprit laden Sie ein: zu warmen und kalten Snacks und ganz besonderen medizinischen Getränken! Die Profi-Barmixer mixen für Sie spektakuläre alkoholfreie Cocktails, speziell für diese Nacht erschaffen.
"Der Nächste bitte" - Ihre eigene Medizinpostkarte
18-22 Uhr • Haupteingang
Gestalten Sie Ihre eigene Medizinpostkarte! Auf kleinen Bühnen können alle BesucherInnen ihre individuellen medizinischen Motive mit Gegenständen, Bildern und Tierfiguren selbst arrangieren und fotografieren. Die Ansichtskarten werden sofort zum Mitnehmen ausgedruckt. Die Aktion ist kostenlos!
Kunstschule Hildesheim e.V.
PICO BELLO's "Schräge Professoren
18-23 Uhr
Die beiden skurrilen Herren Prof. Dr. KNOW und Dr. HOW unterhalten Sie mit einem einzigartigen Mix aus Comedy und Zauberei! Überall im Klinikum, den ganzen Abend. Denn Lachen ist die beste Medizin!
Flooot
22-23 Uhr • Mensa im Klinikum
Als „What the Funk“ waren sie locol heroes und beste Newcomerband Niedersachsens 2012. Als Flooot rockten sie das KWP, das Elbjazz Festival in Hamburg und andere Locations. Jetzt kommen sie mit Pauken, Trompeten und dem Göttingen-Lied ins Klinikum und wollen eine Welle der Begeisterung entfachen. Eine mitreißende Mischung aus Funk, Ragga und Hip Hop – hier kommt die Flooot ...
Barrierefreier Zugang
Universitätsmedizin Göttingen, Lehr- und Simulationszentrum
Von-Siebold-Straße 3 (früher: Hautklinik)
Den Notfall trainieren – Koordination und Führung in medizinischen Teams
18-22 Uhr
ÄrztInnen, Pflegende und Studierende üben, wie man in kritischen Situationen richtig handelt. An Puppen werden sie unter realistischen Bedingungen geschult. Nahezu jede Komplikation, die während einer OP oder auf einer Intensivstation möglich ist, kann simuliert werden. Erleben Sie bei uns unter anderem den spannenden „Alltag“ einer Intensivstation und lernen Sie selbst, im Notfall sicherer zu handeln.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Lehr- und Simulationszentrums
Universitätsmedizin Göttingen, Psychiatrie und Psychotherapie
Von-Siebold-Straße 5
Darstellung und Stigmatisierung psychischer Leiden von den 1960ern bis zur Gegenwart: Eine Analyse am Beispiel von Star Trek (Raumschiff Enterprise) – Poster- und Multimediapräsentation
17-24 Uhr
„Star Trek“ hat bis heute zu mehreren Serien und Kinofilmen geführt. Diese stellen einen Spiegel ihrer Produktionszeit dar und können u. A. auf eine Veränderung gesellschaftlicher Wahrnehmung psychischer Erkrankungen in den letzten 50 Jahren hin untersucht werden. In der Analyse des Videomaterials fällt der Wandel von einer kritischen Haltung hin zu einer entpathologisierten Sichtweise auf.
Dr. Mona Abdel-Hamid, Psychologische Psychotherapeutin
Hirn zum Sehen und Anfassen
17-22 Uhr
Gibt es Unterschiede in der Hirnaktivität zwischen gesunden Menschen und Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen? Gehirnpuzzle: Schaffen Sie es, unter Zeitdruck die einzelnen Teile eines Gehirnmodells wieder richtig zusammenzusetzen? Unsere kleinen Gäste können eine Hemisphäre des Gehirns kneten oder Vorlagen von Gehirnen bunt ausmalen.
Prof. Dr. Oliver Gruber, Arbeitsgruppe "Systemische Neurowissenschaften"
Darth Vader: Der Mensch hinter der Maske
17.30-18.30 • Bibliothek des Zentrums Psychosoziale Medizin
Im dem Vortrag befasst sich Dr. Mona Abdel-Hamid, Psychologische Psychotherapeutin, mit möglichen psychologischen Erklärungsmodellen für Anakin Skywalkers Verhalten und seiner Veränderung in den Star-Wars-Episoden I-III.
Dr. Mona Abdel-Hamid, Psychologische Psychotherapeutin
Eiweiß und Alzheimer-Demenz
19-21 Uhr
Im Alter verliert das Gehirn die Fähigkeit, das giftige Abeta-Eiweiß abzubauen. Es kommt zur Anreicherung im Hirn, die Alzheimer-Demenz entsteht. Die Göttinger Alzheimer-Mäuse zeigen einen Nervenzellverlust im Hippocampus, der für die räumliche Orientierung wichtig ist. Die Medizinnobelpreisträger 2014 entdeckten das GPS des Gehirns, das bei Alzheimer schon früh geschädigt ist.
Prof. Dr. Thomas Bayer, Arbeitsgruppe "Molekulare Psychiatrie"
Behandlungsvereinbarungen als Alternative zur Zwangsbehandlung?
19-19.45 Uhr
Ein wichtiges Ziel ist es, Zwangsmaßnahmen und -einweisungen in der Psychiatrie zu vermeiden. Behandlungsvereinbarungen sind vertragsähnliche Dokumente zwischen Patienten und behandelnden Ärzten, in denen Informationen und individuelle Wünsche des Patienten für künftige stationäre Aufnahmen erfasst werden. Der Vortrag stellt das Göttinger Modell einer psychiatrischen Behandlungsvereinbarung vor.
Prof. Dr. Thomas Simon, Dr. Detlev Degner, Psychiatrie und Psychotherapie
Der stille Weltraum
21-22 Uhr • Bibliothek des Zentrums Psychosoziale Medizin
Der Vortrag klärt anhand von „Star Trek“ über den Einfluss von Gehörlosigkeit auf die seelische Gesundheit und den adäquaten Umgang mit gehorlösen Menschen im Alltag auf. Es werden u. a. Szenen der Folge „Loud as a whisper - Der stumme Vermittler“ der Star-Trek-Serie „The Next Generation“ gezeigt.
Dr. Mona Abdel-Hamid, Psychologische Psychotherapeutin