Innenstadt

Paulinerkirche

Die Innenstadt zeigt sich in der Nacht des Wissens aus ungewohnter Perspektive. Vergangenes wird in der Sammlung der Gipsabgüsse sichtbar gemacht, der Alte Botanische Garten lässt bei einer Nachtführung durch die Gewächshäuser Tropengewächse in nächtlichem Licht erscheinen und im Auditorium erfahren Sie Faszinierendes über den Mond in Wissenschaft und Kunst. Nächtliches Meeresleuchten verzaubert in der Sammlung von Algenkulturen. Die Geschichten hinter der Geschichte erfahren Sie in der Ethnologischen Sammlung. Nicht nur für Kinder geeignet sind die Mitmach-Aktionen im Zoologischen Museum neben dem Bahnhof. Im gleichen Gebäude im Institut für Zoologie und Anthropologie erfahren Sie Wissenswertes zum geplanten Wissenschaftsmuseum und in der Paulinerkirche können Sie unter anderem die Bibliothek am Ende des Universums erkunden. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei Ihrer nächtlichen Entdeckungsreise!

Hier der Lageplan als PDF-Datei.

Eine kurze Liste der Veranstaltungsorte in diesem Areal
(verlinkt zu ihrem nachfolgenden Veranstaltungsprogramm):

Alter Botanischer Garten
Untere Karspüle 2
Tropische Nacht
17–18 / 19–20 / 21–22 / 23–24 Uhr • Voranmeldung notwendig unter 39 33794 oder ndw@zvw.uni-goettingen.de
Aus dem winterlich-grauen Göttingen begeben wir uns auf eine Nachtführung in die Gewächshäuser des Alten Botanischen Gartens. Die exotischen Blattformen und Strukturen der Tropengewächse erscheinen jetzt in ganz anderem Licht. Hier und da leuchtet aus dem Dunkel eine Blüte, um nächtliche Bestäuber anzulocken. Wir lassen Formen, Geräusche und Gerüche des nächtlichen Regenwaldes auf uns wirken. Treffpunkt für die Führung ist der Haupteingang in der Unteren Karspüle 2.
Gartenkustos Dr. Michael Schwerdtfeger
Tropische Nacht
17-23 Uhr
Bestimmung exotischer Früchte: Wer kennt sich aus mit Ananas, Banane, Mango, Papaya, Kumquats und Sternfrucht?
Christine Battmer, Lebenswissenschaftliches Schülerlabor
Archäologisches Institut und Sammlung der Gipsabgüsse
Nikolausberger Weg 15
Gemmenabdrücke
17-24 Uhr / Einführung in das Thema 17-17.30 / 20.30-21 Uhr • Rückseitiges Gebäude (Römersaal)
Schon in der Antike wurden verschiedene Motive in Edelstein geschnitten und als Siegelringe oder Schmuck verwendet. Wir werden Abdrücke und Abgüsse von diesen Gemmen herstellen, wie es auch Gelehrte vor einigen hundert Jahren gemacht haben.
Dipl.-Restauratorin Jorun Ruppel und Studentinnen des Archäologischen Instituts
Info-Punkt Wissenschaftsmuseum Göttingen mit Namenswettbewerb
17-24 Uhr • Foyer
Das Projekt Wissenschaftsmuseum Göttingen stellt sich vor und auch der Startschuss für den Namenswettbewerb fällt in der 2. Nacht des Wissens. Welchen Namen schlagen Sie für das Wissenschaftsmuseum vor? Machen Sie mit beim Namenswettbewerb und kommen Sie mit uns am Info-Punkt über das geplante Wissenschaftsmuseum ins Gespräch.
Zentrale Kustodie
Taschenlampenführung
18-18.30 Uhr für Kinder und Erwachsene / 22.15-22.45 Uhr für Erwachsene • Hauptgebäude. Voranmeldung notwendig unter 39 33794 oder ndw@zvw.uni-goettingen.de
Bei einem nächtlichen Rundgang durch die Sammlung der Gipsabgüsse werfen wir einmal ein anderes Licht auf die Antike. Welche Götter und Helden verstecken sich in den Schatten? Woran erkennen wir sie? Welche Geschichten haben sie zu erzählen? Vielleicht verraten sie uns im Dunkeln mehr …
Dr. Rebecca Klug und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Archäologischen Instituts
Vergangenes sichtbar machen: Digitale Archäologie
19-22 Uhr, Vorträge und Vorführungen um 19 Uhr (GIS) sowie 19.30 und 21 Uhr (3D) • Hauptgebäude, Polyklet-Saal, 2. OG
Welche Vorteile bietet der Computereinsatz für die Erforschung antiker Kulturen? Wie bildet man archäologische Funde im Computer nach? Wie wird die räumliche Verteilung der Funde in geographischen Informationssystemen (GIS) dargestellt? Wieviel Zeit braucht man für das 3D Modell einer antiken Skulptur? Und wie gut sind die Ergebnisse? Dies wird an praktischen Beispielen vorgeführt.
Prof. Dr. Johannes Bergemann, Prof. Dr. Martin Langner, Archäologisches Institut und Sammlung der Gipsabgüsse
Die Sammlung Wallmoden: Antike Originalskulpturen in Göttingen
21.30-22 Uhr • Rückseitiges Gebäude, 2. OG
Diese außerordentliche Sammlung griechisch-römischer Marmorskulpturen wurde um 1765 in Rom zusammengetragen und befindet sich seit 1979 als Leihgabe des Prinzen von Hannover im Archäologischen Institut der Universität Göttingen. Sie ist eines der wichtigsten Zeugnisse für die Antikenbegeisterung des 18. Jahrhunderts in Deutschland.
Dr. Daniel Graepler, Archäologisches Institut und Sammlung der Gipsabgüsse
Madaba-Karte
23-23.30 Uhr • Rückseitiges Gebäude (Römersaal)
Ein spätantiker Kirchenboden in Mosaiktechnik - nicht ungewöhnlich. Aber in Gestalt einer riesigen Karte des Heiligen Landes mit Bildern und Inschriften - das ist einzigartig. Wir zeigen und erläutern die Göttinger Eins-zu-eins-Reproduktion, die sogar anschaulicher ist als das Original aus Madaba in Jordanien.
Prof. Achim Arbeiter, Dr. Rebecca Klug, Archäologisches Institut und Sammlung der Gipsabgüsse
Barrierefreier Zugang
Auditorium
Weender Landstraße 2
Info-Punkt Wissenschaftsmuseum Göttingen mit Namenswettbewerb
17-24 Uhr • EG Foyer
Das Projekt Wissenschaftsmuseum Göttingen stellt sich vor und auch der Startschuss für den Namenswettbewerb fällt in der 2. Nacht des Wissens. Welchen Namen schlagen Sie für das Wissenschaftsmuseum vor? Machen Sie mit beim Namenswettbewerb und kommen Sie mit uns am Info-Punkt über das geplante Wissenschaftsmuseum ins Gespräch.
Zentrale Kustodie
Von Nebra bis Apollo 11: Der Mond in Kunst und Wissenschaft
20-20.45 / 21.30-22.15 Uhr • Kunstsammlung, 3. OG
Der Mond fasziniert uns seit Jahrtausenden, er regt künstlerische Kreativität ebenso an wie wissenschaftlichen Forscherdrang. Einen Meilenstein der Erfassung des Erdtrabanten markiert der in Mezzotinto ausgeführte Mondglobus von Tobias Mayer. Er wird zusammen mit weiteren Kunstwerken und naturwissenschaftlichen Instrumenten vorgestellt und in eine kurze Geschichte der Monddarstellung eingebunden.
Verena Suchy, Kunstgeschichtliches Seminar und Kunstsammlung
Institut für Ethnologie - Ethnologische Sammlung
Theaterplatz 15
Samurai und Ninja: Japanische Ritter und Spione
17.15-18.30 Uhr • Aktion für Kinder ab 8 Jahren. Anmeldung unter ethnokids@yahoo.de.
Rund 1000 Jahre prägten die Samurai die Gesellschaft und Kultur Japans. Bis heute gelten sie als das Ideal des edlen japanischen Ritters. Im Geiste des bushidô (Weg des Kriegers) folgten sie einem Ehrenkodex, der auch auf ihre Frauen und Kinder überging. Auf spielerische Weise vermitteln wir Kenntnisse über diese Kriegerkaste wie auch über die in der japanischen „Kriegskunst“ als Spione eingesetzten Ninja.
Isabel Pagalies, Björn Sievers, Institut für Ethnologie
Brotfrucht, Bligh und Bounty - Meuterei in der Südsee
19.15-20.30 Uhr
Der britische Seeoffizier und berühmte Navigator William Bligh (1754- 1817) wurde durch die Meuterei auf dem Dreimast-Schiff Bounty bekannt, die im Osten Polynesiens im Jahr 1789 stattfand und gegen ihn als Commander einer Handels-Expedition gerichtet war. Die Ethnologin Dr. Gudrun Bucher geht in ihrem Vortrag den Hintergründen der Meuterei, der Bedeutung manipulierter Logbücher und einer Rufmord-Kampagne gegen Bligh nach und zeichnet ein neues Bild dieser umstrittenen historischen Persönlichkeit.
Dr. Gudrun Bucher, Institut für Ethnologie
Objektwissen I: Ausgewählte Kulturzeugnisse von Polynesien
21-22 Uhr
Museumspädagogische Mitarbeiter erzählen die „Geschichten hinter der Geschichte“ von einzelnen Ausstellungsexponaten. Daraus entstehen spannende Objektbiographien.
Jens Markus Koch M.A., Institut für Ethnologie
Objektwissen II: Ausgewählte Kulturzeugnisse von Indianern und Eskimo
22-23 Uhr
Wir erläutern Objektbiographien, die sich aus bisher wenig bekannten ethnographischen Details und Anekdoten der Begegnung von Europäern mit Angehörigen außereuropäischer Kulturen zusammensetzen.
Jens Matuschek M.A., Institut für Ethnologie
Info-Punkt Wissenschaftsmuseum Göttingen mit Namenswettbewerb
17-24 Uhr
Das Projekt Wissenschaftsmuseum Göttingen stellt sich vor und auch der Startschuss für den Namenswettbewerb fällt in der 2. Nacht des Wissens. Welchen Namen schlagen Sie für das Wissenschaftsmuseum vor? Machen Sie mit beim Namenswettbewerb und kommen Sie mit uns am Info-Punkt über das geplante Wissenschaftsmuseum ins Gespräch.
Zentrale Kustodie
Barrierefreier Zugang
Historisches Gebäude der SUB Göttingen
Papendiek 14
Wissen to go: Bücherflohmarkt
17-22 Uhr • Eingangsfoyer Papendiek (EG)
Aus dem Privatbesitz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der SUB Göttingen stammt ein buntes Spektrum von Büchern, die gegen ein geringes Entgelt veräußert werden. Aus dem Erlös wird die Restaurierung eines Werkes aus der "Aktion Buchpatenschaft" finanziert, einer Spendenaktion, die uns dabei hilft, unser reiches kulturelles Erbe zu erhalten und auch für zukünftige Generationen zu bewahren.
Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB)
Schätze der SUB Göttingen: Die Gutenberg-Bibel & Co.
17-24 Uhr • Paulinerkirche (1. OG), Schatzhaus
Die Göttinger Gutenberg-Bibel ist eines von weltweit nur vier vollständig erhaltenen Pergamentexemplaren des ersten Buches, das in Europa mit beweglichen Lettern gedruckt wurde. 2002 wurde sie von der UNESCO zum Weltdokumentenerbe erklärt. Wir präsentieren diesen Meilenstein der Entwicklung der Wissensgesellschaft zusammen mit weiteren kostbaren Werken aus der SUB Göttingen.
Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB)
Info-Punkt Wissenschaftsmuseum Göttingen mit Namenswettbewerb
17-24 Uhr • Foyer EG
Das Projekt Wissenschaftsmuseum Göttingen stellt sich vor und auch der Startschuss für den Namenswettbewerb fällt in der 2. Nacht des Wissens. Welchen Namen schlagen Sie für das Wissenschaftsmuseum vor? Machen Sie mit beim Namenswettbewerb und kommen Sie mit uns am Info-Punkt über das geplante Wissenschaftsmuseum ins Gespräch.
Zentrale Kustodie
Restaurierung und Digitalisierung
Restaurierungswerkstatt: 18-19 / 20-21 Uhr. Göttinger Digitalisierungszentrum: 17-18 / 19-20 / 21.30-22.30 Uhr • Treffpunkt: Eingangsfoyer Papendiek
Welche Aufgaben nehmen Bibliotheken wahr, um Wissen zu erhalten und langfristig verfügbar zu machen? Wie werden Bücher, Handschriften und Karten restauriert und digitalisiert? Wir präsentieren Restaurierungsmaßnahmen und einen Rundgang durch das Göttinger Digitalisierungszentrum.
Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB)
Frau oder Mann, alt oder jung? - Anthropologische Diagnose am Skelett
18 / 19.30 Uhr • Alfred-Hessel-Saal • Voranmeldung notwendig unter 39 33794 oder ndw@zvw.uni-goettingen.de
Theoretische Grundlagen der Skelettdiagnose werden im Rahmen eines kurzen Vortrages vorgestellt. (Dauer ca. 15 Min.) Im Anschluss daran werden an historischen Skeletten die Methoden zur Alters- und Geschlechtsdiagnose demonstriert und gesprächsweise erläutert. Es gibt die Möglichkeit, einen Einblick in die Knochenbinnenstrukturen mithilfe von Durchlichtmikroskopen zu gewinnen. (Dauer ca. 45 Min.)
Dr. Birgit Großkopf, Dr. Susanne Hummel, Johann-Friedrich-Blumenbach Institut für Zoologie und Anthropologie
Die Bibliothek am Ende des Universums: Bibliotheken der Zukunft in der Science Fiction
19-19.30 / 21-21.30 Uhr • Vortragsraum (1. OG)
Tor zur Vergangenheit mit Blick in die Zukunft: Die Bibliothek ist ein Ort, an dem das Raum-Zeit-Kontinuum aus dem Gleichgewicht gebracht werden kann. Als Symbol für Kultur, Geschichtlichkeit und Informationsmacht lassen sich mit ihr Zukunftsbilder beschreiben, die den Blick auf die Gegenwart schärfen. Beispiele aus der Science Fiction zeigen, welche Wünsche und Ängste hier zum Ausdruck kommen.
Dorothea Schuller, SUB Göttingen
Die chinesische Schrift: ein Rätsel?
20-20.45 Uhr • Vortragsraum (1. OG)
Es gibt über 80000 chinesische Schriftzeichen. Ca. 5000 davon muß der gebildete Chinese können. Wie lernt man diese Unmenge an Schriftzeichen auswendig? Welche Folgen für die Kommunikation hat der Umstand, dass es sich bei der chinesischen Schrift nicht um eine Lautschrift handelt? Dies sind die Fragen, mit denen wir uns anhand mal ernster, mal lustiger Beispiele auseinandersetzen werden.
Prof. Dr. Axel Schneider, Philosophische Fakultät, Ostasiatisches Seminar
Sammlung von Algenkulturen (SAG)
Nikolausberger Weg 18
Nachts sind alle Algen grau?
17-18 / 18-19 / 19-20 / 20-21 / 21-22 Uhr (der letzte Termin findet in engl. Sprache statt) • Voranmeldung notwendig unter 39 33794 oder ndw@zvw.uni-goettingen.de
Ob im Gartenteich, auf Baumrinden oder im Meer: Algen findet man praktisch überall. Die faszinierende Vielfalt der Farben und Formen dieser meist kleinen Lebewesen wollen wir aus dem Verborgenen ins Scheinwerferlicht unserer Mikroskope rücken und das Meeresleuchten nach Göttingen zaubern. In der Nacht des Wissens bietet die Sammlung von Algenkulturen einen Einblick in ihre Arbeit und ihre Bestände.
Dr. Maike Lorenz, Prof. Dr. Thomas Friedl, Experimentelle Phykologie und Sammlung von Algenkulturen (SAG)
Zoologisches Museum
Berliner Straße 28
Wie entsteht ein Vogelpräparat?
17-24 Uhr
Anhand einiger Modelle zeigt Präparator Carsten Wortmann anschaulich verschiedene Schritte vom Tierkadaver bis zum fertigen Präparat. Wer möchte, kann selbst versuchen, einen künstlichen Vogelkörper, das Grundgerüst eines Vogelpräparates, aus Holzwolle und Bindfaden zu wickeln.
Carsten Wortmann, Präparator des Zoologischen Museums
Knochenpuzzle
17-24 Uhr
Auf Zehenspitzen: Wer schafft es, einen Pferdefuß korrekt zusammenzusetzen?
Carsten Wortmann, Präparator des Zoologischen Museums
Forschertisch
17-24 Uhr
Sie sind eingeladen, an unserem Forschertisch Gewölle von Eulen unter die Lupe zu nehmen. Finden Sie heraus, welches Tier die Eule gefressen hat.
Mitarbeiterinnen des Zoologischen Museums
Tiere im Winter
17-24 Uhr
Auch in der kalten Jahreszeit leben viele Wildtiere unter uns und hinterlassen Spuren. Schauen Sie genauer hin und entdecken Sie, welche Spuren man finden kann und von welchem Tier sie stammen.
Mitarbeiterinnen des Zoologischen Museums
Basteltisch
17-24 Uhr
Lassen Sie sich überraschen...
Mitarbeiterinnen des Zoologischen Museums
Das Seychellenprojekt
17-24 Uhr
Korallenriffe und ihre Baumeister: Biodiversitätskartierung und faunistische Erhebung in den Riffen der Seychellen.
Dipl. Biol. Jessica Macken, Zoologie
Hört mal zu - Lesung für Erwachsene auf Deutsch und Englisch
22-22.30 Uhr
Joe Pfändner vom Englischen Seminar liest aus dem englischen Kinderbuchklassiker "Die Wasserkinder" von Charles Kingsley (1862/3) sowie der deutschen Übersetzung von 1912. Der kleine Kaminfeger Tom wird auf wundersame Weise verwandelt und macht eine lange, abenteuerreiche Reise ins Meer. Dabei begegnet er der einsamen Lady Riesenalk, der letzten ihrer Art, die ihm die Geschichte ihres Lebens erzählt ...
Joe Pfändner, Englisches Seminar
Essen & Trinken vor Ort
Institut für Zoologie und Anthropologie
Berliner Straße 28
Wissenschaftsmuseum Göttingen - alter und neuer Standort
17-24 Uhr • Foyer
Im historischen Museumsgebäude am Bahnhof wird in den nächsten Jahren das Wissenschaftsmuseum Göttingen entstehen. Informieren Sie sich über das Projekt, diskutieren Sie mit MitarbeiterInnen der Zentralen Kustodie der Universität und wählen Sie Ihr Lieblingsobjekt. Haben Sie eine Idee, wie das Museum heißen soll? Der Namenswettbewerb startet heute. Wir bieten auch eine Mitmachstation für Kinder an.
Zentrale Kustodie
Ökologische und sozioökonomische Funktionen tropischer Tieflandregenwald-Transformationssysteme (Sumatra, Indonesien)
19-19.20 / 20-20.20 / 21-21.20 Uhr • Seminarraum MN79 (EG)
Regenwälder sind Zentren biologischer Vielfalt, werden jedoch in großem Maß in landwirtschaftliche Flächen umgewandelt. Welche Konsequenzen hat dies für Natur und Mensch? Der Film gibt Einblicke in die Etablierung und Ziele eines Projekts, das diese Zusammenhänge am Beispiel der Insel Sumatra (Indonesien) umfassend untersucht. Dabei wird die Vielschichtigkeit des Themas anschaulich dargestellt.
Prof. Dr. Scheu, Johann-Friedrich-Blumenbach Institut, Sonderforschungsbereich 990
Wilde Vogel-Töne aus Sumatra
19.30-19.50 / 20.30-20.50 / 21.30-21.50 Uhr • Seminarraum MN79 (EG)
In Jambi auf Sumatra haben wir Vögel mit verschiedenen Methoden untersucht und ihre Diversität und Funktionen in verschiedenen Systemen wie Wald, Kautschuk- oder Ölpalmplantagen mit Audio-Aufnahmen, Netzen und Vogelausschlüssen erforscht. Wir stellen Ihnen unser Vorgehen und unsere ersten Erkenntnisse mit Bild und Ton vor.
Kevin Darras, Agrarökologie, Sonderforschungsbereich 990